Noch Termine frei: Besuch einer Vertreterin der brasilianischen Babaçu-Nussknackerinnen im März 2010

Auf Einladung der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. (ASW) kommt Maria do Rosário Soares Costa Ferreira von der Bewegung der Babaçu-Nussknackerinnen im März 2010 nach Deutschland. Rund um den internationalen Frauentag am 8. März werden wir gemeinsam eine Veranstaltungsreihe durchführen, in der es um den besonderen Beitrag von Frauen zur Sicherung der Ernährung geht.

Die Bewegung der Babaçu-Nussknackerinnen (MIQCB) wird seit 2003 von der ASW unterstützt. Rund 400.000 Menschen leben von den Produkten der Babaçu-Palme, die in vier brasilianischen Bundesstaaten zur natürlichen Vegetation des Regenwaldes gehört. Das MIQCB setzt sich insbesondere für Frauenrechte und die Schaffung von Einkommen für Frauen ein. In Bairro Novo am Rand des Städtchens Penalva konnten 150 Babaçu-Nussknackerinnen mit einer Förderung der ASW eine Produktionsstätte für Speiseöl und Seife aufbauen. Die engagierten Frauen leisten mit der Verteidigung ihrer kollektiven Landrechte als Babaçu-Sammlerinnen gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Schutz des Waldes in Amazonien.

Maria do Rosário Soares Costa Ferreira wurde 2009 zum zweiten Mal zur Koordinatorin gewählt. Die 49-Jährige kommt aus der Gemeinde Bom Jesus in Maranhão und hat den Aufbau der Produktionsstätte in Bairro Novo direkt begleitet.
Zusätzlich zu dieser Veranstaltung kann die ASW-Ausstellung „Es ist genug für alle da – Nahrung ist ein Menschenrecht!“ gezeigt werden.


Es sind noch Termine frei, Interessierte melden sich bitte bei:
Claudia Fix/ Öffentlichkeitsarbeit
030/ 25 94 08 06
claudia.fix@aswnet.de

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