22.05.2015

Straßenaktion für Flüchtlinge von Gemeinsam für Afrika

In Berlin und anderen deutschen Städten machte das Bündnis Gemeinsam für Afrika, dem die ASW angehört, auf das Schicksal der auf der Flucht nach Europa gestorbenen Menschen aufmerksam. Über 20.000 Flüchtlinge kamen seit 2000 auf dem Mittelmeer um, weil andere Wege nach Europa verschlossen sind. In Berlin legten ASW-Mitarbeiterinnen zusammen mit vielen anderen GfA-AktivistInnen am Brandenburger Tor Leichensäcke nieder. Sie protestierten damit gegen Europas Versagen in der Flüchtlingspolitik und forderten, die Ursachen von Flucht ernsthaft zu bekämpfen. Tafeln informierten beispielhaft über die Schicksale von Überlebenden. In kurzen Texten berichten sie über ihre Flucht und davon, warum sie ihre Heimat verlassen mussten. Passanten legten Blumen nieder, zündeten Trauerkerzen in stillem Gedenken an die unzähligen Opfer an und unterstützen die Forderungen von Gemeinsam für Afrika mit ihrer Unterschrift.
Position der ASW zu Flucht und Fluchtursachen

 


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ASW-Mitarbeiterin Poline Tchoubar bei der "Gemeinsam für Afrika"-Aktion am Brandenburger Tor