Fotoausstellung der ASW: Wer (ver)braucht was?
Nachwachsende Ressourcen, Menschenrechte und Umweltschutz
Wie wir durch unsere Konsummuster aktiv an Formen der Umweltzerstörung sowie an Menschenrechtsverletzungen im Süden beteiligt sind, zeigt eine aktuelle Fotoausstellung der ASW sowie die zugehörige Broschüre.
Ein Großteil unserer Lebensmittel, Textilien und sonstiger Güter kommt direkt aus den Ländern des Südens oder wird aus von dort importierten Vorprodukten hergestellt. Dadurch werden bestimmte Produkte wie zum Beispiel Textilien immer billiger und Verbraucher halten Niedrigstpreise zunehmend für selbstverständlich. Die meisten von ihnen blenden dabei aus, dass diese Preise auf einer extremen Ausbeutung von Arbeitskräften und Natur beruhen.
Ausstellung und Broschüre zeigen anhand dreier Produkte, nämlich Biokraftstoff aus Brasilien, Baumwoll-T-Shirts aus Indien und Fisch aus Senegal diese Zusammenhänge auf.
Zu zwei Produktbereichen benennen sie auch Kaufalternativen: fair produzierte Fische und Textilien, erkennbar an entsprechenden Siegeln. Zur Verwendung von Biotreibstoff im KFZ allerdings gibt es bislang nur eine umweltschonende Alternative: das Auto stehen lassen und auf Rad oder U-Bahn umsteigen.
Die 16-seitige Broschüre kann unabhängig von der Ausstellung bestellt werden.
Die komplette Fotoausstellung besteht aus 13 Textilfahnen, Höhe 120 cm, Breite 60 cm.
Thematisch gliedert sich die Ausstellung wie folgt:
Tafel 1 führt in die ASW-Umweltarbeit ein,
4 Tafeln informieren über Senegals Fischerei für den Export,
4 Tafeln über Regenwaldzerstörung in Brasilien für die Biotreibstoffproduktion,
4 Tafeln über die indische Produktion von Baumwolle und von Baumwolltextilien für den Export.
Die Ausleihe kostet 10 Euro zuzüglich Porto. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Haftpflichtversicherung. Die Ausstellung hat einen Wert von 1500 Euro.
Informationen auch bei Angelika Harner unter 030/ 25 89 96 15
oder
angelika.harner@aswnet.de

