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NEWSLETTER JUNI 2005

INHALT:
1 EDITORIAL
2 INDISCHE PROJEKTPARTNER/INNEN DER ASW AUF DEUTSCHLAND-RUNDREISE
3 HISTORISCHER DURCHBRUCH IN DER DALITFRAGE BEI DER UN-MENSCHENRECHTSKOMMISSION
4 DIE LAGE VIELER BAUERN IM INDISCHEN BUNDESSTAAT ANDHRA PRADESH WIRD IMMER HOFFNUNGSLOSER
5 SÜDAFRIKAS AIDS-POLITIK ERNEUT IN DER KRITIK
6 AKTUELLER SPENDENAUFRUF: HOPE IS VITAL - EIN AIDS-PROJEKT IM SÜDLICHEN AFRIKA
7 BRASILIEN/AMAZONIEN, TEIL1: GROßER SCHLAG GEGEN HOLZMAFIA
8 BRASILIEN/AMAZONIEN, TEIL2: FERTIGSTELLUNG VON BUNDESSTRAßE 163 IST SO GUT WIE SICHER
9 BRASILIEN/AMAZONIEN, TEIL3: VON ASW-PROJEKT ZUR ANZEIGE GEBRACHTER HOLZFUND VERSCHWUNDEN
10 VERANSTALTUNG IN BERLIN: GEMEINSAM FÜR AFRIKA AUF DEM ALEX
11 VERANSTALTUNG MIT ASW-PROJEKTPARTNER IN BERLIN: GESUNDHEITSERZIEHUNG IN DEN SLUMS RUND UM HYDERABAD


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1 EDITORIAL
Liebe LeserInnen,
Sie erhalten die zweite Ausgabe unseres Newsletters. Die Mehrzahl der diesmal ausgewählten Beiträge steht in Zusammenhang mit unserem Jahresthema Menschenrechte. Unser Ansatz beinhaltet sowohl die politischen wie die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen (WSK-)Menschenrechte. Informieren Sie sich über unser Menschenrechtsverständnis auf der Website unserer Zeitschrift "Solidarische Welt": http://www.solidarische-welt.de/sw189/basg.shtml

Wie schon beim ersten Mal wenden wir uns an Sie mit der Bitte, uns zu schreiben, wenn Sie Fragen oder Verbesserungsvorschläge bezüglich der Themenauswahl haben. Auch über sonstige Anregungen freuen wir uns.
DIE NEWSLETTER-REDAKTION

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2 INDISCHE PROJEKTPARTNER/INNEN DER ASW AUF DEUTSCHLAND-RUNDREISE

In der Zeit vom 20. Bis 29. September sind drei VertreterInnen der ASW- Partnerorganisation Centre for World Solidarity (CWS), Hyderabad, in Deutschland. Das CWS ist quasi die indische Außenstelle der ASW und betreut unsere indischen Projekte.

Wir planen eine Rundreise in Deutschland und wollen so interessierten Menschen die Möglichkeit eines Austausches mit unseren indischen Freunden geben. Die werden über die Schwerpunkte ihrer Arbeit (Kampf für die Rechte von Kastenlosen, Frauen und indischen Ureinwohnern, pestizidfreier Landbau, Wasserbewirtschaftung) berichten und auch über ihre langfristig angelegten Wiederaufbauprogramme in den vom Tsunami betroffenen Küstenregionen informieren.

Wir laden alle engagierten LeserInnen und Freunde der ASW ein, in ihrem Ort eine Abendveranstaltung mit den drei indischen KollegInnen zu organisieren. Bitte teilen Sie uns den Ort und ihren Wunschtermin mit und welche Themen an dem Abend im Zentrum stehen sollen. Wir werden dann umgehend mit Ihnen Kontakt aufnehmen.
Bitte rufen Sie unser Indienreferat an 030/ 25 94 08 03 oder mailen Sie an indien@aswnet.de

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3 HISTORISCHER DURCHBRUCH IN DER DALITFRAGE BEI DER UN-MENSCHENRECHTSKOMMISSION

Am 19. April 2005 hat die UN-Menschenrechtskommission (UNCHR) eine Resolution zur kastenbedingten Diskriminierung angenommen. Erstmals wird damit in einem politischen Gremium der Vereinten Nationen die Situation der Dalits (Kastenlosen) als eine Menschenrechtsfrage thematisiert. Die Entscheidung der Menschenrechtskommission wird als ein Erfolg der unermüdlichen Lobbyarbeit des "Internationalen Dalit Solidaritäts Netzwerkes" (IDSN) gewertet.

Mit der Resolution wurden zwei UN-Mitarbeiter damit beauftragt, im Laufe der nächsten drei Jahre eine Studie über das weltweite Vorkommen von "Diskriminierung aufgrund von Arbeit und Herkunft" anzufertigen und Prinzipien zur Überwindung und Beseitigung dieses sozialen Übels zu formulieren.

Bei der UNO-Weltkonferenz gegen Rassismus, die 2001 in Durban/Südafrika stattgefunden hat, hatte das IDSN die Dalitfrage zum ersten Mal auf die UNO-Agenda gebracht. Damals war es der indischen Regierung allerdings gelungen, diesen Vorstoß abzuwenden und eine Entscheidung darüber zu verhindern. In der Folge hat das IDSN jedoch mit einer systematischen Lobbyarbeit bei den dafür in Frage kommenden und mit sogenannten "unabhängigen Experten" besetzten UNO-Körperschaften diese Entscheidung vorbereitet.

Für die indischen Dalit-Solidaritätsgruppen wird es jetzt darauf ankommen, eine breite Dalit-Bewegung im Land aufzubauen, mit der die Regierung und die Behörden gezwungen werden können, sich endlich ernsthaft um die Umsetzung der längst bestehenden Gesetze zum Verbot der kastenbedingten Diskriminierung zu kümmern.
Quelle: Plattform Dalitsolidarität in Deutschland

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4 DIE LAGE VIELER BAUERN IM INDISCHEN BUNDESSTAAT ANDHRA PRADESH WIRD IMMER HOFFNUNGSLOSER

In den indischen Bundesstaaten Andhra Pradesh und Maharashtra ging die Zahl der Bauernselbstmorde im vergangenen Jahr drastisch nach oben. In Andhra Pradesh nahmen sich allein im Zeitraum zwischen dem 1. April und 31. Dezember 2004 758 Farmer das Leben, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 258. Auf dem gesamten Subkontinent brachten sich zwischen dem 1. April und 31. Dezember 2004 1529 Bauern um. Diese neuen Zahlen machte der indische Landwirtschaftsminister Kantilal Bhuria am 13. Mai 2005 publik, sie beruhen auf Daten, die ihm von den Einzelstaaten zugeleitet worden waren.

Zur gleichen Zeit legte die National Sample Survey Organisation (NSSO) erstmals Zahlen über den Verschuldungsstand indischer Bauern vor. Diesen Daten zufolge sind 48,6 Prozent aller ländlichen Haushalte in Indien verschuldet. Auch bei der Verschuldung sind Andhra Pradeshs Farmer Spitzenreiter: 82 Prozent haben Geld aufgenommen, um über die Runden zu kommen. Gleich danach kommen die Bauern Tamil Nadus mit 74,5 Prozent und dann die des Punjab (der Grüne Revolution/Biotechnologie-Vorzeigebundesstaat !) mit 64,4 Prozent.

Der Bericht des NSSO macht auch Angaben zur Art der Schulden: 36 Prozent der Aussenstände sind Bankkredite, 26 Prozent Kredite von privaten Geldverleihern. Auch hier hebt sich Andhra Pradesh von den Durchschnittswerten ab: 57 Prozent der verschuldeten Bauern haben ihr Geld bei privaten Geldverleihern aufgenommen.

ASW-unterstützte Wasserbewirtschaftungsprojekte in Andhra Pradesh bieten Kleinbauern eine Perspektive - lesen Sie das Projektinfo in unserer Zeitschrift "Solidarische Welt":
http://www.solidarische-welt.de/indien/jj.shtml

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5 SÜDAFRIKAS AIDS-POLITIK ERNEUT IN DER KRITIK

Seit einigen Monaten machen große Plakate des deutschen Mediziners Dr. Matthias Rath in Südafrika Furore. Darauf rät Herr Rath HIV-infizierten Menschen, auf die Einnahme antiretroviraler Medikamente zu verzichten und stattdessen seine Vitaminpräparate zu sich zu nehmen, mit denen die Krankheit teilweise sogar geheilt werden könne.

Dr. Rath geriert sich als Kämpfer gegen Pharmaindustrie (eigene finanzielle Interessen bleiben unerwähnt) und Imperialismus. Er denunziert die Treatment Action Campaign (TAC) - eine Kampagne Betroffener, die den Zugang aller Infizierten zu Medikamenten fordert - als verlängerten Arm der Pharmaindustrie.
Die TAC beantragte nun eine gerichtliche Verfügung, die Herrn Rath weitere Äußerungen dieser Art verbietet. Sie wirft dem Arzt ihrerseits illegale Experimente an Kranken in Townships vor. Die hoch dosierten Vitaminpräparate aus dem Hause Rath haben nicht die nötige Zulassung als Medikament. Auch die südafrikanische Ärztevereinigung, der Gewerkschaftsverband COSATU und andere kritisieren die Kampagne von Herrn Rath.

Zustimmung findet seine Methode allerdings bei Südafrikas Gesundheitsministerin Manto Tshabalala Msimang, die vitaminreiche Kost für ein Heilmittel gegen Aids hält.

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6 AKTUELLER SPENDENAUFRUF: HOPE IS VITAL - EIN AIDS-PROJEKT IM SÜDLICHEN AFRIKA

In Simbabwe sind die Aidsraten so hoch, dass einzelne Familien mit den Folgen nicht mehr fertig werden können. Unter dem Druck der wirtschaftlichen und sozialen Kosten der Krankheit sind auch die alten Solidarnetze weitgehend zerbrochen.
CEPHAC in der Kleinstadt Kwekwe im Zentrum des Landes führt den Kampf gegen HIV / Aids deshalb von zwei Seiten: Im Beratungszentrum bekommen Betroffene Beratung, alternative medizinische Versorgung und Fortbildungen für ein der Gesundheit förderliches Leben. Die BesucherInnen des Zentrums und der Seminare erfahren, wie mit einfachen Mitteln Ernährung und Hygiene verbessert werden können.
CEPHAC kümmert sich aber auch darum, dass Verwandte, Freunde und Nachbarn wieder füreinander sorgen und sich gegenseitig unterstützen. Die Selbsthilfegruppen Betroffener tauschen Informationen aus und klären die Öffentlichkeit über die Krankheit auf. Gruppen von "FriedensstifterInnen" wirken in den Gemeinden, lösen Konflikte, organisieren Solidarität mit den Kranken und ihren Familien. In geduldiger Arbeit in Gemeinden und Stadtvierteln suchen sie Geschlechterrollen zu verändern, denn nur dann kann die weitere Ausbreitung des HIV gestoppt werden.

Die steigende Anzahl der HIV-Infizierten in Simbabwe macht die Arbeit von CEPHAC immer dringlicher. Wir bitten Sie daher um Ihre Spende.
http://www.aswnet.de/suedl_afrika/spendenaufruf.html

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7 BRASILIEN/AMAZONIEN, TEIL1: GROßER SCHLAG GEGEN HOLZMAFIA

Anfang Juni gelang der Regierung unter Präsident Lula im zentralbrasilianischen Bundestaat Mato Grosso ihr bislang größter Schlag gegen die Holzmafia. Bei der Aktion der Bundespolizei wurde ein Netzwerk aus Holzschmugglern und korrupten Mitarbeitern der nationalen Waldschutzbehörde IBAMA aufgedeckt. Knapp die Hälfte der 89 Festgenommenen arbeitete für die Behörde und nutzte ihre Anstellung, um illegale Holzeinschläge durch die Ausgabe von Einschlagkonzessionen zu legalisieren.
Insgesamt sind die Verhafteten für 1,9 Mill. Kubikmeter illegal geschlagenes Holz verantwortlich. Dies entspricht einer Schlange von 76.000 aneinandergereihten, beladenen LKWs auf der Strecke von Rio de Janeiro bis Brasília.

Die jüngste Operation wird als Reaktion Lulas´ auf Veröffentlichungen zu aktuellen Abholzungsraten in Amazonien interpretiert, den zweithöchsten in Brasiliens Geschichte. Allein im letzten Jahr wurden dabei 26.000 Quadratkilometer vernichtet - ein Gebiet größer als Hessen.

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8 BRASILIEN/AMAZONIEN, TEIL2: FERTIGSTELLUNG VON BUNDESSTRAßE 163 IST SO GUT WIE SICHER

Die brasilianische Regierung steht kurz davor, den Startschuss für den Ausbau der umstrittenen Bundesstraße 163 im nördlichen Bundesstaat Pará zu geben. Privatinvestitionen in Höhe von 417 Mill. U$ sind vorgesehen, um die Sojaanbauregionen von Mato Grosso mit dem amazonischen Tiefseehafen von Santarém zu verbinden. Exporte nach Europa sowie Warentransporte vom Norden in den Süden des Landes sollen so vereinfacht werden. Anreiz ist - außer der reinen Devisensteigerung - auch die Bedienung der Auslandsschulden.

Der Ausbau von Straßen stellt ein enormes Umweltrisiko für das Amazonasgebiet dar.
Auf ihn folgen unweigerlich Scharen von Binnenmigranten und Unternehmern. Sie siedeln entlang der Asphaltstreifen und schlagen weitere Schneisen in den Urwald, um Holz-, Soja- und Viehwirtschaft zu betreiben. Ansässige Flussanwohner und Indigene werden davon in ihrer bisherigen Lebensweise bedroht. Die seit 2004 von der ASW unterstützte Flussgemeinde Riozinho do Anfrísio gehört dazu. In der September-Ausgabe unserer Zeitschrift Solidarische Welt werden wir über das aktuelle Bedrohungszenario berichten.

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9 BRASILIEN/AMAZONIEN, TEIL3: VON ASW-PROJEKT ZUR ANZEIGE GEBRACHTER HOLZFUND VERSCHWUNDEN

Ende April meldete das von der ASW unterstützte "Komitee für nachhaltige Entwicklung Porto de Moz" im amazonischen Bundesstaat Pará den Fund von 3.000 Kubikmetern illegal geschlagenem Holz. Die zuständige Waldschutzbehörde IBAMA beschlagnahmte den illegalen Fund und übergab ihn dem Komitee mit der ausdrücklichen Erlaubnis zum Verkauf. Der Erlös sollte der Verwirklichung des erst kürzlich eingerichteten Naturschutzgebiets "Resex Extrativista Verde para Sempre" zugute kommen. Doch kurz darauf verschwand das konfiszierte Holz.

Vorfälle wie diese sind keine Seltenheit und stehen häufig in Zusammenhang mit korrupten Netzwerken von Behörden und Großgrundbesitzern. So war im Herbst 2002 der Bürgermeister von Porto de Moz selbst in das Geschäft mit der illegalen Abholzung involviert gewesen. Damals begegnete die IBAMA einem zuvor beschlagnahmten und dem Bürgermeister zur sicheren Verwahrung übergebenem Holztransport bei einer Flussblockade - Kapitän des Transportschiffes war der Bruder des Bürgermeisters.

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10 VERANSTALTUNG IN BERLIN: GEMEINSAM FÜR AFRIKA AUF DEM ALEX

Die von der ASW mitgetragene Kampagne "Gemeinsam für Afrika" tritt am 29.06.2005 mit einer Auftaktveranstaltung auf dem Berliner Alexanderplatz erstmals an die Öffentlichkeit. Um 12 Uhr gibt es eine Pressekonferenz, von 10 bis 18 Uhr werden sich Infostände um den Fernsehturm gruppieren. Die ASW wird mit einem Stand dabei sein. Wir freuen uns über den Besuch unser Berliner InteressentInnen und UnterstützerInnen.

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11 VERANSTALTUNG MIT ASW-PROJEKTPARTNER IN BERLIN: GESUNDHEITSERZIEHUNG IN DEN SLUMS RUND UM HYDERABAD

Vom 23. bis 28. Juli wird Dr. D. Rayanna von der ASW-Partnerorganisation APSHA, Hyderabad, in Berlin sein. APSHA vermittelt Kindern aus Slums rund um Hyderabad mit spielerischen Methoden den richtigen Umgang mit ihrer Gesundheit.

Besonderen Wert legt APSHA darauf, dass Kinder für Hygiene, gesundes Essen, Impfungen und Krankheiten sensibilisiert werden und ihr Wissen an die Eltern und die ganze Gemeinschaft weitergeben. So wird gewährleistet, dass nicht nur die Kinder lernen, sondern sich die Situation aller verbessert.

Dr. Rayanna wird seine Methoden und Erfolge vorstellen aber auch von Schwierigkeiten und Problemen erzählen. Gerne würde er mit LehrerInnen und anderen MultiplikatorInnen Erfahrungen austauschen und in einen lebhaften Dialog mit interessierten Menschen eintreten.

Haben Sie Interesse an einem Treffen, um mit uns und Dr. Rayanna über diese Themen zu diskutieren? Dann rufen Sie unser Indienreferat an 030/ 25 94 08 03 oder mailen Sie an indien@aswnet.de.

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IMPRESSUM:

ASW - Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V.
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Redaktion: Isabel Armbrust
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