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NEWSLETTER APRIL 2015

April  2015NEWSLETTER
Liebe Leserinnen und Leser,
Anfang April versammelten sich in Waro Apompo im brasilianischen Amazonasgebiet 600 VertreterInnen der indigenen Gemeinschaft der Munduruku. Danach fuhren einige von ihnen nach Brasilia zu einer indigenen Protestveranstaltung. Beide Treffen hatten eine große Brisanz: Denn die brasilianische Regierung plant am Tapajós, dem letzten noch nicht durch Staudämme beeinträchtigten Amazonaszufluss, 28 Wasserkraftwerke. Die Munduruku leben am und vom Tapajós. Ihre Lebensgrundlage ist der Fischfang und ein intakter Regenwald. Beides ist durch die geplanten Staudämme akut bedroht. Die Munduruku fordern daher, zu den Vorhaben gehört zu werden, wie es UN-Konventionen und brasilianisches Recht vorschreiben. Außerdem drängen sie auf eine offizielle Registrierung ihres Landes als indigenes Territorium, um es künftig gegen Zugriffe schützen zu können. Dabei werden sie von der ASW über ihre Partnerorganisation FAOR unterstützt.
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Fordern Sie Angela Merkel zu mehr Einsatz für die Frauenrechte auf
Die Munduruku in Brasilien kämpfen für den Tapajós-Fluss
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Vater der indischen Verfassung wurde vor 124 Jahren geboren
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UCEM Senegal trotzt dem Klimawandel durch Ökolandbau
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Es ist nicht mehr lange bis zum G7-Gipfel. Wir bleiben dran und zeigen Angela Merkel, dass uns ihr Einsatz für eine gerechtere Welt, für die Frauenrechte und gegen Klimawandel wichtig ist. Beteiligen auch Sie sich an unserer Briefaktion. Schreiben Sie eine Mail an Merkel ...mehr
Die Munduruku in Brasilien kämpfen für den Tapajós-Fluss Die Munduruku in Brasilien kämpfen für den Tapajós-Fluss
Die indigenen Munduruku leben an Brasiliens letztem intakten Amazonaszufluss, dem Tapajós. Doch jetzt bedrohen 28 geplante Staudämme den Fluss und die Menschen. Erbittert kämpfen sie um eine offizielle Anerkennung ihres Landes, um das Schlimmste abzuwenden. ...mehr
ASW-Partner bei der Woche des indigenen Widerstands in Brasilia ASW-Partner bei der Woche des indigenen Widerstands in Brasilia
„Die Regierung schickt bewaffnetes Militär, statt mit uns zu reden“, beklagen die indigenen Munduruku, die Mitte April in Brasiliens Hauptstadt an einer Protestveranstaltung teilgenommen haben. Die Munduruku leben am Amazonaszufluss Tapajós und sind von einem Staudammprojekt betroffen. ...mehr
Vater der indischen Verfassung wurde vor 124 Jahren geboren Vater der indischen Verfassung wurde vor 124 Jahren geboren
Der Besuch des indischen Premierministers Narendra Modi in Deutschland fiel mit dem 124. Geburtstag von Bhimrao Rami Ambedkar, dem Vater der indischen Verfassung zusammen. Dr. Ambedkars Beitrag zur Stärkung der Rechte der kastenlosen Dalits wird von diesen seit Jahren gewürdigt. ...mehr
Indischer Premierminister wirbt um deutsche Investitionen Indischer Premierminister wirbt um deutsche Investitionen
Vergangene Woche besuchte der indische Premierminister Narendra Modi zum ersten Mal Deutschland und kündigte Reformen an, die ausländische Investitionen erleichtern sollen. Dass dabei auch gesetzliche Bestimmungen zum Schutz der armen Bevölkerung ausgehebelt werden, war kein Thema. ...mehr
UCEM Senegal trotzt dem Klimawandel durch Ökolandbau UCEM Senegal trotzt dem Klimawandel durch Ökolandbau
Im neuen Pilotbauernprogramm der ASW-Partnerorganisation UCEM im Senegal werden lokale Kulturpflanzen an veränderte Bodenbedingungen und Schwankungen der Niederschläge infolge des Klimawandels angepasst. Außerdem vermittelt UCEM den BäuerInnen Wissen über biologischen Pflanzenschutz. ...mehr
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