Millionen ohne Menschenrechte im Land von Hightech und Ayurveda
In Indien werden 178 Mio. Kastenlose, die sich selbst Dalits nennen, unterdrückt und ausgegrenzt. Oft dürfen sie keine Schulen betreten, keine öffentlichen Brunnen benutzen, werden geschlagen und mißbraucht. Nicht besser ist die Situation der rund 90 Mio. Angehörigen der indischen Indigenen ("Adivasi"). Die Unterstützung benachteiligter Bevölkerungsgruppen ist der Schwerpunkt der Indienarbeit der ASW. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Stärkung von Frauen.Die ASW kann in Indien auf eine in 45 Jahren gewachsene Zusammenarbeit mit erfahrenen indischen ProjektpartnerInnen zurückgreifen. In fünf Bundesstaaten werden Basisgruppen, dörfliche Selbsthilfegruppen, Einzelpersonen und Netzwerke erreicht, die sich für die Dalits, Adivasi, Frauen und die bedrohte Umwelt einsetzen.
Der Zusammenschluss von Dorfbewohnern über religiöse, ethnische und Kastengrenzen hinweg ist der erste und wesentliche Schritt für die Erreichung weiterer Ziele. Nur gemeinsam können die Menschen ihre Lebensumstände verbessern, sich aus Schuldknechtschaft befreien, ihre Rechte gegen Behörden und ihre Interessen in der Gemeindepolitik durchsetzen.
Zur Situation der diskriminierten indischen Indigenen, Adivasi, und zur Umweltzerstörung in Indien können Power-Point-Präsentationen (erstellt 2007 und 2008, CD-Kopie, 4 €) angefordert werden. Schreiben Sie eine Mail an

