Indien - Projektübersicht
Zu folgenden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführten Indienprojekten können Sie bei uns ausführlicheres schriftliches Material anfordern. Drei Projekte - jeweils ein Frauen-, Umwelt-, und Menschenrechtprojekt - stellen wir auf der website detailierter vor - klicken Sie auf Detail....
An erster Stelle: Das Centre for World Solidarity (CWS) in Hyderabad
...betreut als Partnerorganisation für die ASW die Arbeit mit den rund 35 Projekten vor Ort. Die Zusammenarbeit mit dem CWS steht für unser Verständnis von Süd-Nord-Partnerschaft: CWS und ASW entwickeln gemeinsam Projektrichtlinien, aber darüber hinaus liegt die Entscheidungskompetenz in den Händen erfahrener indischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
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APPS - ein Netzwerk von Umweltgruppen in Andhra Pradesh
16 Aktionsgruppen unter dem Dach des APPS-Netzwerks (Anantapur Environment Protection Samithi)haben in 77 Dörfern ein Programm zur natürlichen Regenerierung und Wiederaufforstung gestartet und bringen den Menschen ökologische Zusammenhänge und naturschonende Techniken näher.
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APSHA - Gesundheitserziehung für Kinder
Die Andhra Pradesh School Health Association versucht die Bereiche Schulausbildung und Gesundheit zu verkoppeln und vermittelt SchülerInnen Strategien zur Gesundheitsvorbeugung und -verbesserung.
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BSS kämpft für die Menschenrechte der Banjaras
Die Banjara Seva Samithi in Andhra Pradesh unterstützt die Adivasi-Gruppe der Banjaras bei ihrem Kampf um grundlegende Rechte wie Bildung und Gesundheit und um Land, das ihnen widerrechtlich entzogen wurde. In der Region Khammam hat BSS Schulen für Banjarakinder errichtet, hat für etliche Dörfer Trinkwasserspeicher erstritten und für arbeitslose Jugendliche zwei Ziegelsteinproduktionsstätten eingerichtet.
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CARR unterstützt die Adivasigruppe der Kondh
Das Centre for Action and Rural Reconstruction arbeitet seit 1994 in den Waldgebieten von Orissa in den Bereichen Forest Management, Bildung und Gesundheitsvorsorge. CARR unterstützt insbesondere die Kondh, die in einigen Dörfern völlig von Bildungseinrichtungen für Kinder und Erwachsene abgeschnitten sind. Die Frauen sagen: Wir beschützen den Wald, notfalls auch gegen die Staatsbeamten.
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CCWS – Traditionelle Wirtschaftsformen im Kolleru-Becken in Einklang mit dem Naturschutz
Das einzigartige Ökosystem des Kolleru-Beckens in Andhra Pradesh wurde 2002 unter Naturschutz gestellt. Damit verloren die im Kolleru-Becken lebenden Kleinbauern und traditionellen Fischer weitgehend ihre Existenzgrundlage.
Die "Comprehensive Community Welfare Society" schafft für diese Menschen neue Perspektiven: Sie setzt sich dafür ein, dass sie ihre Wirtschaftsformen, die im Einklang mit den Anforderungen des Naturschutzes stehen, weiterbetreiben dürfen.
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CWS-Programm Pestizidfreier Landbau
Dieses Programm unserer Partnerorganisation Centre for World Solidarity hilft vor allem hoch verschuldeten Kleinbauern, mit biologischem Pflanzenschutz eine gute Ernte einzubringen.
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CWS-Programm Waldschutz
Waldschutzprogramme in Zusammenarbeit mit den indischen Forstbehörden dienen vor allem der indischen Urbevölkerung, den Adivasi (immerhin eine Minderheit von 60 Mio Menschen). Wälder werden zum Nutzen der Adivasi aufgeforstet.
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CWS-Programm Wasserbewirtschaftungsprojekte
Wasserbewirtschaftungsprojekte helfen den Bauern, die Monsunregen sparsam und über das Jahr verteilt zu nutzen. Kleine Dämme, Stauwehre und Kanäle, die mit wenig Geld errichtet werden können, halten das Wasser dort fest, wo es gebraucht wird.
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DARPAN bekämpft den Handel mit jungen Frauen im indischen Bundesstaat Jharkhand
Die indische Gruppe DARPAN stärkt Frauen im dörflichen Jharkhand und arbeitet gegen Menschenhandel. Darpan-Mitarbeiter haben zusammen mit Dorfbewohnern die „Aufpasser“ aufgebaut – eine Art Bürgerinitiative, die aktiv wird, wenn Hochzeiten anstehen. Die Aufpasser überprüfen die ins Dorf gekommenen männlichen Heirats-Aspiranten auf Glaubwürdigkeit und Herkunft und können so dubiose Heiraten und damit den Kauf und die Entführung von Frauen verhindern.
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DDNN - indische Frauen erzielen eigene Einkommen
Die ökonomische Stärkung ländlicher Frauen steht im Zentrum der Aktivitäten des DECCAN DEVELOPMENT NGO NETWORK (DDNN). Die Frauen der 255 angeschlossenen Dörfer haben auf nachhaltige Landwirtschaft umgestellt und ein Sparprogramm aufgebaut. Heute sind daran 20.000 Frauen beteiligt, mit monatlichen Ersparnissen von 20-30 Rupien. Jede Frau verfügt inzwischen über Rücklagen von 300 bis 5000 Rupien.
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Die Grüne Schule (DDS)
In der Grünen Schule erhalten Kinder eine den Lebensverhältnissen angepasste Berufsausbildung (z.B. Mädchen werden Schreinerinnen) und erlernen das Leben in Einklang mit der Natur.
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ECHO-Trust - indische Frauen treffen Entscheidungen und brechen Rollenmuster auf
Der Education and Community Organisation Trust in Tamil Nadu
hilft Frauen bei der Urbarmachung brachliegender Felder, organisiert Bildungsprogramme zu Wassermanagement, biologischem Anbau und biologischer Schädlingsbekämpfung. Die ökonomischen Erfolge der Frauen führen zunehmend zur Infragestellung von Rollenverteilungen, Frauen übernehmen Besitztitel für Land.
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EKTA - indische Frauen wehren sich gegen Gewalt
EKTA setzt sich gegen Gewalt gegen Frauen ein. Die Gruppe mit Sitz im südindischen Madurai ist eine Anlaufstelle für misshandelte Frauen, Bildungswerk und Aktionszentrum.
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FARR kämpft für das Überleben der Adivasi-Gemeinschaften der Dangaria
Die Dangaria leben in entlegenen Waldgebieten in Orisssa und existieren von Sammelwirtschaft und Feldbau. Aktuell werden sie von Minenprojekten bedroht, obwohl ihr Land gesetzlich geschützt ist. Die 'Friends Association for Rural Reconstruction' setzt sich gegen korrupte Behörden für die Einhaltung der Schutzgesetze ein.
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ISM - Gewerkschaften für kastenlose Gemeindearbeiter
Auch heute noch leben jene kastenlosen Menschen, die für Gemeinden das Beseitigen von Fäkalien und die Bestattung von Toten übernehmen, wie Leibeigene. Sie werden auf Abruf tätig und für die extrem gesundheitsgefährdenden Tätigkeiten kaum entlohnt. ISM in Tamil Nadu unterstützt diese Menschen beim Kampf um Arbeitsverträge und besseren Gesundheitsschutz.
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ISWO stärkt Frauen
Die Indira Social Welfare Organisation in Orissa ermuntert die Frauen in abgelegenen Adivasi-Dörfern sich in Selbsthilfegruppen zusammen zuschließen. Schwerpunkte sind Gesundheit, Weiterbildung und Einkommensverbesserung und Unterstützung gegen Gewalt.
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JUDAV und PRAVAH unterstützen Adivasigruppen (indische Urbevölkerung)
...in dem 2000 von Bihar abgetrennten Bundesstaat Jharkhand. Schulbildung für Kinder, Umweltfragen und die Durchsetzung der Rechte der Adivasis in den noch verbliebenen Wäldern bilden den Schwerpunkt der Arbeit
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LAFTI - Land und Menschenrechte für kastenlose Dorfbewohner
Über ein halbes Jahrhundert lang hat sich das Ehepaar Krishnammal und Sankaralingam Jagannathan für die Rechte indischer Kastenloser eingesetzt. Für dieses Engagement erhielten die beiden im Herbst 2008 den alternativen Nobelpreis.
Die ASW unterstützt die Arbeit der von Gandhi inspirierten Inder, die 1982 ihre Organisation unter dem Namen LAFTI registrieren ließen, seit 1968. Ein Schlüssel dabei ist die Landvergabe an kastenlose Landarbeiter, damit diese in größerer Sicherheit leben und ihre Familien ernähren können. Unsere aktuelle Kooperation mit LAFTI fördert den Widerstand der kastenlosen Kleinbauern gegen industrielle Shrimpsfarmen und ihren Einsatz für Ernährungssicherheit.
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MJK - Gesundheits- und Kreditprogramme für Frauen
Die Mahila Jargran Kendra in Bihar setzt sich für eine öffentliche Gesundheitsvorsorge ein, vergibt Kredite an Frauen, damit diese Kleingewerbe beginnen können und bringt gewalttätige Übergriffe gegen Frauen bei der Polizei zur Anzeige.
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SEVA vertritt Umwelt gegen südindische Lederindustrie
Die südindische "Social Education and Voluntary Action"(SEVA) fördert in den extrem menschen- und umweltschädigenden Ledergerbereien nahe der Stadt Warangal die Organisierung und Interessenswahrung der dort beschäftigten Dalits(Kastenlose), vorwiegend Frauen.
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SODHANA - Vorschule für Dalitkinder
Durch die besondere Förderung bei SODHANA erhalten Kinder von Dalits (Kastenlose) die Chance, als Erwachsene etwas anderes zu tun als ihre Eltern: diese haben lebenslänglich einen der typischen ‚unreinen' Dalit-Berufe ausgeübt.
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SUN (Andhra Pradesh) stärkt Frauen unter dem Deckmantel von Sozialarbeit
Bildung und Gesundheitsaufklärung sind die Aushängeschilder der Organisation SUN – der „Gemeinschaft zur Hilfe Bedürftiger“. Mit solchen unverfänglichen Angeboten gewannen die Mitarbeiterinnen das Vertrauen auch der Männer. Mittlerweile können sich die Frauen in den Dörfern unbehelligt von den Männern treffen, sich über ihre Rechte austauschen und aktiv für ihre Belange einsetzen.
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SVAS kämpft für die Menschenrechte von Dalits (Kastenlose)
SVAS im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh unterstützt Dalits (Kastenlose) beim Kampf um ihre Menschenrechte, macht Bildungsarbeit für Dalitfrauen und -kinder und organisiert kastenlose TagelöhnerInnen
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WORD - Adivasifrauen kämpfen für ihre Rechte
Die Women Organisation for Rural Development in Orissa unterstützt Adivasifrauen (Urbevölkerung)bei ihrem Kampf um Landrechte und für bessere Existenzbedinungen. Dazu zählen Programme gegen die weitverbreitete Malaria, allgemeine Gesundheitsprogramme und Aktivitäten gegen die illegale Abholzung und Zerstörung des Waldes.
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WPC – ein ungewöhnliches Beratungsangebot für Gewaltopfer
Bei der Polizei angesiedelte Beratungsstellen - Women’s Police Cells (WPC) - werden derzeit durch den Einsatz der Zivilgesellschaft arbeitsfähig gemacht. Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, erhalten damit eine wichtige Anlaufstelle. Wir und unsere indischen Projektpartner halten die Arbeit der WPC-Beratungsstellen deshalb für so wichtig, weil damit die Implementierung eines richtungsweisenden indischen Gesetzes von 2006, das Frauen besser vor Gewalt schützen soll ("Protection of Women from domestic Violence Act"), beschleunigt wird.
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