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Projektübersicht Indien

An erster Stelle: Das Centre for World Solidarity (CWS) in Hyderabad

...betreut als Partnerorganisation für die ASW die Arbeit mit den rund 35 indischen Projekten vor Ort. Die Zusammenarbeit mit dem CWS steht für unser Verständnis von Süd-Nord-Partnerschaft: CWS und ASW entwickeln gemeinsam Projektrichtlinien, aber darüber hinaus liegt die Entscheidungskompetenz in den Händen erfahrener indischer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
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BSS kämpft für die Menschenrechte der Banjaras

Die Banjara Seva Samithi im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh unterstützt die Adivasi-Gruppe der Banjaras bei ihrem Kampf um grundlegende Rechte wie Bildung und Gesundheit und um Land, das ihnen widerrechtlich entzogen wurde. In der Region Khammam hat BSS Schulen für Banjarakinder errichtet, hat für etliche Dörfer Trinkwasserspeicher erstritten und für arbeitslose Jugendliche zwei Ziegelsteinproduktionsstätten eingerichtet.
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CCWS – Traditionelle Wirtschaftsformen im Kolleru-Becken in Einklang mit dem Naturschutz

Das einzigartige Ökosystem des Kolleru-Beckens in Andhra Pradesh wurde 2002 unter Naturschutz gestellt. Damit verloren die im Kolleru-Becken lebenden Kleinbauern und traditionellen Fischer weitgehend ihre Existenzgrundlage. Die "Comprehensive Community Welfare Society" schafft für diese Menschen neue Perspektiven: Sie setzt sich dafür ein, dass sie ihre Wirtschaftsformen, die im Einklang mit den Anforderungen des Naturschutzes stehen, weiterbetreiben dürfen.
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Reisanbau ohne chemische Pestizide

CWS-Programm Pestizidfreier Landbau

Dieses Programm unserer Partnerorganisation 'Centre for World Solidarity' hilft vor allem hoch verschuldeten Kleinbauern, mit biologischem Pflanzenschutz eine gute Ernte einzubringen.
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CWS-Programm Waldschutz

Waldschutzprogramme in Zusammenarbeit mit den indischen Forstbehörden dienen vor allem der indischen Urbevölkerung, den Adivasi (immerhin eine Minderheit von 60 Mio Menschen). Wälder werden zum Nutzen der Adivasi aufgeforstet.

CWS-Programm Wasserbewirtschaftungsprojekte

Wasserbewirtschaftungsprojekte helfen den Bauern, die Monsunregen sparsam und über das Jahr verteilt zu nutzen. Kleine Dämme, Stauwehre und Kanäle, die mit wenig Geld errichtet werden können, halten das Wasser dort fest, wo es gebraucht wird.
Workshop zu Geschlechterrollen und häuslicher Gewalt

DARPAN bekämpft den Handel mit jungen Frauen

Die indische Gruppe DARPAN stärkt Frauen im dörflichen Jharkhand und arbeitet gegen Menschenhandel. "Die Aufpasser" - eine Art Bürgerinitiative - werden immer dann aktiv, wenn dubiose Heiraten anstehen. mehr
Frauen von DDNN bauen Dämme für ihr Wassermenagement

DDNN - Ländliche Frauen erzielen eigene Einkommen mit angepasster Landwirtschaft

Die ökonomische Stärkung ländlicher Frauen steht im Zentrum der Aktivitäten des DECCAN DEVELOPMENT NGO NETWORK (DDNN). Die Frauen der angeschlossenen Dörfer haben ein Sparprogramm aufgebaut und auf nachhaltige Landwirtschaft umgestellt. mehr
Junge Männer in einem Dorf der Dongria-Kondh

FARR kämpft für das Überleben der Dongria-Kondh

Die Dongria-Kondh leben in entlegenen Waldgebieten in Orisssa. Die 'Friends Association for Rural Reconstruction' setzt sich für ihre Landrechte ein und hilft ihnen bei der Sicherung ihrer Existenz. mehr

ISM - Gewerkschaften für kastenlose Gemeindearbeiter

Auch heute noch leben jene kastenlosen Menschen, die für indische Gemeinden das Beseitigen von Fäkalien und die Bestattung von Toten übernehmen, wie Leibeigene. Sie werden auf Abruf tätig und für die extrem gesundheitsgefährdenden Tätigkeiten kaum entlohnt. ISM in Tamil Nadu unterstützt diese Menschen beim Kampf um Arbeitsverträge und besseren Gesundheitsschutz.
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ISWO stärkt indische Frauen durch Organisierung

Die Indira Social Welfare Organisation in Orissa ermuntert die Frauen in abgelegenen Adivasi-Dörfern sich in Selbsthilfegruppen zusammen zuschließen. Schwerpunkte sind der Kampf gegen Gewalt, Gesundheit und Verbesserung der Ernährung durch eigene Einkommen. mehr
Krishnammal Jagannathan mit kastenlosen Frauen

LAFTI - Land und Menschenrechte für kastenlose DorfbewohnerInnen

Die Organisation LAFTI engagiert sich für die am stärksten diskriminierten Menschen in Indien, die Kastenlosen, und verschafft ihnen durch Landtitel eine menschenwürdige Existenz.
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SODHANA - Vorschule für Dalitkinder

Durch die besondere Förderung bei SODHANA erhalten Kinder von Dalits (Kastenlose) die Chance, als Erwachsene etwas anderes zu tun als ihre Eltern: diese haben lebenslänglich einen der typischen ‚unreinen' Dalit-Berufe ausgeübt.
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SUN (Andhra Pradesh) stärkt Frauen unter dem Deckmantel von Sozialarbeit

Bildung und Gesundheitsaufklärung sind die Aushängeschilder der Organisation SUN – der „Gemeinschaft zur Hilfe Bedürftiger“. Mit solchen unverfänglichen Angeboten gewannen die Mitarbeiterinnen das Vertrauen auch der Männer. Mittlerweile können sich die Frauen in den Dörfern unbehelligt von den Männern treffen, sich über ihre Rechte austauschen und aktiv für ihre Belange einsetzen.
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SWARD kämpft gegen alle Formen der Gewalt gegen Frauen

Die „Society for Women’s Awareness and Rural Development“ in Andhra Pradesh geht mit Aufklärungsarbeit und konkreten Hilfsangeboten gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen vor. Aktuell baut SWARD ein Beratungszentrum auf.
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Dorfkomitee einer Dalitgemeinschaft berät über gemeinsames Vorgehen

VSSS kämpft für die Rechte von Dalits und gegen Sonderwirtschaftszonen

Vikasvani Swachanda Seva Samastha, VSSS, engagiert sich für die Menschenrechte von Dalits (Kastenlose). Mit Bildungsangeboten erreicht die Organisation, dass diese benachteiligen Menschen ein Bewusstsein für ihre Rechte entwickeln und diese auch einfordern können. VSSS begleitet Dalits auch bei Entschädigungsverfahren bei der Errichtung von Sonderwirtschaftszonen.
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WORD - Adivasifrauen kämpfen für ihre Rechte

Die Women Organisation for Rural Development in Orissa unterstützt Adivasifrauen (Urbevölkerung)bei ihrem Kampf um Landrechte und für bessere Existenzbedinungen. Dazu zählen Gesundheitsprogramme, Programme zu nachhaltiger Landwirtschaft und Aktivitäten gegen die illegale Abholzung und Zerstörung des Waldes.
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WPC – ein ungewöhnliches Beratungsangebot für Gewaltopfer

Bei der Polizei angesiedelte Beratungsstellen - Women’s Police Cells (WPC) - werden derzeit durch den Einsatz der Zivilgesellschaft arbeitsfähig gemacht. Frauen, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, erhalten damit eine wichtige Anlaufstelle. Wir und unsere indischen Projektpartner halten die Arbeit der WPC-Beratungsstellen deshalb für so wichtig, weil damit die Implementierung eines richtungsweisenden indischen Gesetzes von 2006, das Frauen besser vor Gewalt schützen soll ("Protection of Women from domestic Violence Act"), beschleunigt wird.
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YOUNG INDIA - Gerechtigkeit für kastenlose Kinder

YOUNG INDIA stärkt im Bundesstaat Orissa die Gemeinschaften benachteiligter Bevölkerungsgruppen wie Dalits und Adivasi. Mit ASW-Förderung setzt sich die Gruppe zurzeit für die Durchsetzung von Kinderrechten ein und vernetzt sich dazu auch mit Regierungsprogrammen. YOUNG INDIA möchte auf diesem Weg sicherstellen, dass alle Kinder ihr Recht auf Bildung wahrnehmen und ohne Gewalt aufwachsen können.
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