In Indien sind mehrere hundert Millionen Menschen in ihrer Existenz massiv bedroht. Sie leben von der Landwirtschaft und sind vom nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen Wasser und Boden abhängig. Eine exzessive industrielle Produktion in der Landwirtschaft führt jedoch zu sinkenden Wasserspiegeln und ausgelaugten und vergifteten Böden. Die ohnehin knappe Ressource Wasser wird zusätzlich von Teilen der Industrie vergiftet und verschwendet. Die Situation der Menschen auf dem Land ist dadurch so hoffnungslos, dass ihnen meist keine andere Wahl bleibt, als ihr Land zu verlassen und in den Städten Arbeit zu suchen.
Umweltschutz, der vor allem auf den Schutz der natürlichen Ressourcen abzielt, geht also Hand in Hand mit Armutsbekämpfung. Nur wenn die Böden fruchtbar bleiben, das Absinken der Wasserspiegel gestoppt, die Verseuchung durch chemische Abwässer beendet wird, gibt es eine langfristige Perspektive für die indischen Bauern.

„Umweltschutz heißt Menschenschutz“ erläutert anhand einiger Beispiele, wie die Umwelt durch die Industrie und auch durch staatliches Handeln zerstört wird, zeigt aber auch die möglichen Alternativen auf.
8 Seiten.0.40 €

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