
Bezahlte Hausarbeit ist in Brasilien neben der Beschäftigung in der Landwirtschaft der häufigste Frauenberuf - aber auch in Deutschland arbeiten immer mehr Frauen, meist Migranntinnen aus Osteuropa, Lateinamerika, Asien oder Afrika als Hausangestellte. Die wenigsten besitzen Aufenthalts- oder Arbeitspapiere. In beiden Ländern organisieren sich Hausarbeiterinnen und fordern bessere Arbeits- und Lebensbedingungen.
16 Seiten

Das Paket besteht aus fünf Heften mit Hintergrundinformationen zu Brasilien, zu Entwicklungspolitik und zu Frauenrechten, einer didaktischen Anleitung, verschiedenen Bildungsmodulen und mit einem Projektbeispiel aus Brasilien.
Sie können zwischen zwei Projektbeispielen wählen: MIQCB, die Bewegung der Babaçu-Sammlerinnen, verteidigt deren kollektive Landrechte und unterstützt sie bei der nachhaltigen Nutzung des Waldes, bei der Weiterverarbeitung der Nuss und der Vermarktung ihrer Produkte.
SINDOMESTICO, die Gewerkschaft der brasilianischen Hausangestellten, kämpft für Arbeitsverträge und bessere Arbeitsbedingungen für Hausangestellte und verleiht diesen eine Stimme.

Ein Teil der Umweltzerstörung, der Vertreibung von Einheimischen und der Menschenrechtsverletzungen in Brasilien gehen auf das Konto des Tourismus. Würden die UrlauberInnen sich vorher informieren und bewusste Arten des Reisens wählen - die schädlichen Auswirkungen auf die Menschen und die Umwelt des Urlaubslandes Brasilien wären geringer. 12 Seiten

35 Hintergrundberichte von Autorinnen und Autoren aus Brasilien und Deutschland informieren umfassend zum Waldschutzinstrument REDD, Klimakonferenzen, Waldschutzpolitik, der Vorbereitung auf Waldschutzverfahren in Brasilien und der Diskussion innerhalb der sozialen Bewegungen des Landes. Darüber hinaus geht es auch um unseren Anteil an der Waldzerstörung und um mögliche Alternativen. Das Heft ist in Zusammenarbeit der Kooperation Brasilien e.V. (KoBra) mit der ASW, dem Ost-Amazonien-Forum FAOR (Fórum da Amazônia Oriental) und dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL) entstanden.
Hg. Kooperation Brasilien e.V. (KoBra), 2010, 116 Seiten, A4-Format.

„Genauso vielschichtig wie die Realität in allen indischen Lebensbereichen ist auch die Situation der indischen Frau, die von selbstverständlicher Autorität zu totaler Unterwürfigkeit, von höchstem Selbstbewußtsein zu trauriger Selbstverleugnung, von der verfassungsmäßigen Garantie absoluter Gleichberechtigung zu einer Realität reichen, in der ein ständiger Kampf um die verfassungsmäßigen Rechte geführt werden muß.“ (Rami Chhabra, indische Schriftstellerin und Journalistin)
„Lebensalltag von Mädchen und Frauen in Indien“ beleuchtet auf vier Seiten knapp und anschaulich die Lebenswirklichkeiten vieler indischer Frauen. Dabei geht es vor allem um ihre Rolle in der Familie und um die Themen Gesundheit, Bildung, Arbeit und Politik aber auch um Gewalt, Diskriminierung und die indische Frauenbewegung.
4 Seiten.

Dieses Heft beschäftigt sich mit jenen fast 50 Prozent der indischen Frauen und Männer, die nicht von Wirtschaftswachstum, Megaprojekten, industrialisierter Landwirtschaft und Freihandel profitieren, sondern meist darunter leiden oder als Störfaktoren gelten.
Weiter wird über die allgemeine wirtschaftliche und politische Entwicklung in Indien der letzten Jahre berichtet, die alle von der ASW unterstützten Gruppen in unterschiedlicher Weise betrifft.
Darüber hinaus berichtet dieses Heft über die rechtliche und soziale Situation der sogenannten Kastenlosen (Dalits) und der Adivasi (die indischen Ureinwohner), über die Geschichte und Gegenwart der Frauenbewegung, über Sinn und Zweck von Frauenspargruppen, Kinderarbeit und gibt eine Antwort auf die Frage, warum existierende Umweltgesetze in Indien so schlecht durchgesetzt werden.
48 Seiten.

Das Paket besteht aus fünf Heften mit Hintergrundinformationen zu Indien, zu Entwicklungspolitik und zu Frauenrechten, einer didaktischen Anleitung, verschiedenen Bildungsmodulen und mit einem Projektbeispiel aus Indien.
Sie können zwischen zwei Projektbeispielen wählen: Die ASW-Partnerorganisation WORD - Women Organisation for Rural Development - unterstützt Adivasifrauen (Urbevölkerung) bei ihrem Kampf um Landrechte und für bessere Existenzbedinungen. Dazu zählen Gesundheitsprogramme, Programme zu nachhaltiger Landwirtschaft und Aktivitäten gegen die illegale Abholzung und Zerstörung des Waldes.
ISWO -Indira Social Welfare Organisation - ermuntert die Frauen in abgelegenen Dörfern, sich in Selbsthilfegruppen zusammenzuschließen. Schwerpunkte sind der Kampf gegen Gewalt, Gesundheit und Verbesserung der Ernährung durch eigene Einkommen.

"Die Brunnen im Dorf sind alle verseucht. Jeden Tag müssen wir stundenlang laufen, um sauberes Wasser zu holen“, klagen die Frauen in den Dörfern des Nord-Arcot Distrikts im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu. Ursache sind mehr als 1.000 Gerbereien, die sich an den Ufern des Flusses Palar angesiedelt haben und in ihn die giftigen Abwässer einleiten. Die Wälder sind mittlerweile weitgehend abgeholzt, doch die Gerbereien sind geblieben. Moderne Gerbmethoden haben die pflanzlichen Gerbstoffe aus dem Wald durch über 250 Chemikalien ersetzt. Der Vorteil besteht vor allem darin, dass die Gerbdauer von bis zu zwei Jahren auf wenige Tage verkürzt wird. Ähnlich dramatisch ist dieses Problem in vielen über ganz Indien verstreuten Gerbereizentren, da geschmeidiges Leder in allen Industrieländern begehrt ist. 2001 importierte Deutschland Leder im Wert von 162 Mio. EURO - Spitzenreiter!
Das Projekt SEVA, das von der ASW gefördert wird, macht auf die gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Lederproduktion aufmerksam und bemüht sich um ökonomische und ökologische Verbesserungen für die Dorfbevölkerungen.
„Es stinkt zum Himmel" informiert über die Umweltbelastungen und Gesundheitsschäden durch die Gerbereien und über die Arbeit einer Organisation, die sich erfolgreich gegen die mächtige Industrie stellt und sich für die Belange der Bewohner und der Umwelt einsetzt.12 Seiten.

Im November 2007 besuchte eine Gruppe von ASW-Spenderinnen ASW-Projekte in Indien.
Dabei ist ein intimer Film über die Arbeit der wichtigsten ASW-Partner in Tamil Nadu und Andhra Pradesh entstanden. Die Filmemacherin Antje Bechtloff lässt Adivasi (indigene Menschen), kastenlose Gemeindearbeiter und indische Frauengruppen von ihren Problemen und ihren mutigen Lösungen berichten. Sie zeigt, wie sich diese Menschen ihrem Schicksal entgegenstellen. Präzise Hintergrundinformationen ergänzen die Bilder.
Besucht wurden folgende Projekte:
CWS, BSS, SVAS und APSHA in Andhra Pradesh sowie ISM und ECHO-Trust in Tamil Nadu. Außerdem bereiste die Gruppe den Abschnitt am Fluss Godavari, an dem der Stausee des Polavaram-Projektes entstehen soll und wo tausende von Adivasi von Vertreibung bzw Umsiedlung bedroht sind.

Im Fokus der Unterrichtsmaterialien 2012 für die Grundschule stehen Afrikas Chancen und Potenziale sowie die Ursachen von Armut und Hunger in Afrika. Fallbeispiele aus der entwicklungspolitischen Praxis beleuchten die Themen Armut, Ernährung und Hunger, Ressourcenreichtum und (Fairen) Handel. Die Materialien ermöglichen Schüler/-innen im Sinne des kompetenzorientierten Lernens, sich spielerisch mit der Thematik auseinanderzusetzen, Handlungsmöglichkeiten im eigenen Alltag zu erkennen und aktiv zu werden. Didaktisch aufbereitete Arbeitsblätter eignen sich für den Unterricht in den verschiedenen Fächern und Klassenstufen der Grundschule und bieten viele Aktionsideen.

Im Fokus der Unterrichtsmaterialien 2012 für die Sekundarstufe I und II stehen die komplexen Ursachen und Wirkungen von Armut und Hunger in Afrika. Fallbeispiele aus der entwicklungspolitischen Praxis beleuchten die Themen Armut, Ernährungssicherheit, Nahrungsmittelverschwendung, Ressourcenreichtum und internationale Handelsstrukturen. Arbeitsblätter zu den einzelnen Schwerpunkten richten sich an die verschiedenen Klassenstufen der Sekundarstufe I und II, sind fächerübergreifend konzipiert und ermöglichen eine differenzierte und kritische Auseinandersetzung mit den globalen Zusammenhängen, die Armut und Hunger in afrikanischen Ländern bedingen.

Das Paket besteht aus fünf Heften mit Hintergrundinformationen zu Burkina Faso, zu Entwicklungspolitik und zu Frauenrechten, einer didaktischen Anleitung, verschiedenen Bildungsmodulen und mit einem Projektbeispiel aus Burkina Faso.
Die von der ASW unterstützte Frauengruppe APFG engagiert sich gegen die weibliche Genitalverstümmelung und stärkt Frauen und Mädchen durch Bildung und wirtschaftliche Förderung. APFG hat es geschafft, ganze Gemeinden von der Genitalverstümmelung abzubringen und Mädchen mit alternativen Ritualen in die Gemeinschaft einzuführen.

In diesen Unterrichtsmaterialien werden die Entwicklungserfolge, Potenziale und Zukunftsperspektiven für Afrika hervorgehoben. Das stereotype Denken über Afrika wird durch ein differenziertes Afrika-Bild ausgetauscht. Die Unterrichtsmaterialien sind ausgerichtet auf die Sekundarstufe I und II

Im Mittelpunkt der Unterrichtsmaterialien 2011 stehen die Lebenssituation von Mädchen und Frauen sowie die Chancen und Herausforderungen der Geschlechtergerechtigkeit in Afrika. Fallbeispiele veranschaulichen die Themen Bildung, Alltagsleben und Erfolge von Mädchen und Frauen in Afrika. Didaktisch aufbereitete Arbeitsblätter bieten spannende Übungen und Anregungen für eigene Projekte und sind für den Unterricht in verschiedenen Klassenstufen und Fächern der Grundschule geeignet.

Das Paket besteht aus fünf Heften mit Hintergrundinformationen zu Senegal, zu Entwicklungspolitik und zu Frauenrechten, einer didaktischen Anleitung, verschiedenen Bildungsmodulen und mit einem Projektbeispiel aus Senegal. Die von der ASW unterstützte Frauengruppe ORGENSkämpft für eine geschlechtergerechte Zukunft. Sie engagiert sich gegen sexuelle Gewalt gegen Schülerinnen und erarbeitet konkrete Vorschläge zur Vermeidung von Geschlechter-Stereotypen in Schulbüchern, erstellt neue Schulmaterialien und erprobt die Umsetzung im Unterricht.

Warum beschloss die ASW 1975, keine Kinderpatenschaften mehr zu vermitteln? Wie entstand die wichtigste indische Partnerorganisation der ASW, das Centre for World Solidarity? Wie kam es zur Umbenennung der ‚Aktionsgemeinschaft für die Hungernden’ in ‚Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt’?
Die von Bernd Scheel, Ex-Indienreferent der ASW verfasste Broschüre geht auf die Ursachen dieser wichtigen Weichenstellungen ein und zeigt auch die Kontinuitäten auf. Die ASW hatte sich zu allen Zeiten geweigert, irgendwelchen Moden zu folgen, hatte immer einen engen und zeitintensiven Austausch mit den Partnern gepflegt und war bei vielen Themen ihrer Zeit voraus. Sie wusste schon in den 70er Jahren, dass die Frage nach dem Ziel und den Wegen von ‚Entwicklung’ von den Menschen vor Ort beantwortet werden muss.

Wir haben Ihnen Texte zusammengestellt, die zeigen, wie ASW-Partner mit ihrer Arbeit zum Schutz des Klimas und der Biodiversität beitragen. Weitere Beiträge greifen die Debatten um ‚Green Economy’ und das umstrittene Waldschutzinstrument REDD auf.
Die Arbeit unserer Partner lässt sich drei Themen zuordnen: Ökologische Landwirtschaft, Waldschutz und Kampf gegen Großprojekte.
Es wird heute immer klarer erkannt, wie wichtig eine nachhaltige Landwirtschaft für den Klimaschutz ist. Ökologisch bewirtschaftete intakte Böden und Grünflächen haben eine wichtige Funktion als CO2-Senken, während Intensivlandwirtschaft mit ihrem Flächenverbrauch für Futtermittelproduktion erheblich zum Klimawandel und zum Artensterben beiträgt.
Weitere Arbeitsbereiche unserer Partner, Waldschutz u.a. durch nachhaltige Sammelwirtschaft und Kampf gegen Großprojekte, sind offensichtlichere Umweltthemen.

Wirtschaftlich und sozial benachteiligte Gruppen sind in den Projektländern der ASW auch benachteiligt, was Anerkennung und Schutz ihrer bürgerlichen Menschenrechte anbetrifft.
Indigene, Landlose, Kastenlose können oft nicht damit rechnen, dass „ihr“ Staat etwa ihre körperliche Unversehrtheit ausreichend garantiert. Sie müssen sogar davon ausgehen, dass Angriffe gegen sie seitens privilegierter gesellschaftlicher Gruppen oder seitens der Polizei für die Täter folgenlos bleiben.
In Indien ist vor allem die Gruppe der Kastenlosen (Dalits) ohne Schutz, weil höherkastige Inder und auch die Polizei sich weigern, Kastenlose überhaupt als Mitglieder der Gesellschaft zu akzeptieren. In Brasilien sind Landlose und Indigene, die Zugang zu Land fordern oder ihre Landrechte verteidigen, stark gefährdet. Und genauso bedroht sind ihre Verteidiger. Im zweiten Teil stellt unser Schwerpunkt von der ASW unterstützte Selbsthilfegruppen vor, die das Recht ihrer Mitglieder auf körperliche Unversehrtheit einfordern.

Die Ausstellung „Frauen verändern ihre Welt“ illustriert mit großen Bildtafeln die Situation von Frauen in Indien, Brasilien und in drei afrikanischen Ländern (Senegal, Burkina Faso und Südafrika). Sie zeigt Frauen, die sich zusammengeschlossen haben um für ein Leben ohne Gewalt zu kämpfen und die sich für eine Teilhabe an sozialen und politischen Prozessen und für bessere Bildungs- und Existenzchancen einsetzen.
Sollten Sie sich nur für ein Land oder einen thematischen Schwerpunkt interessieren, erhalten Sie eine kleine Version mit 7 Bildtafeln. Bitte wenden Sie sich in einem solchen Fall an uns. Sonst verschicken wir automatisch die Vollversion mit 18 Tafeln.
Wir empfehlen den Abschluß einer Versicherung. Für fehlende Tafeln haftet der/die Ausleiher/in.
Die Portokosten (Paket) trägt der/die Ausleiher/in, die Leihgebühr beträgt

Die Ausstellung der ASW mit dem Titel „Genug für alle: Nahrung ist ein Menschenrecht!“ stellt auf neun großformatigen Textilbannern (80 x 155 cm) verschiedene Aspekte des Themas Ernährungssicherheit dar und zeigt die Arbeit von ländlichen ASW-Partnern in Brasilien, in Indien und im Senegal.
- Das Menschenrecht auf Nahrung
- Einführung in die Arbeit der ASW
- Was ist Ernährungssouveränität
- Ernährungssicherheit durch Förderung von Kleinbauern
- Ernährungssicherheit durch angepasste Landwirtschaft (AJEF, Senegal)
- Ernährungssicherheit durch Biodiversität (ASPSP, Senegal)
- Ernährungssicherheit durch kollektive Landrechte (MIQCB)
- Ernährungssicherheit durch Wassermanagement (DDNN, Indien)
- Frauen sichern die Ernährung weltweit.
Die Banner sind leicht und können unkompliziert mit Nylonschnüren (nicht mitgeliefert) an Nägeln oder Leisten befestigt werden.