Brasilien

Broschüren und Bücher

Amazonien - Stadt, Land, Fluss

"Amazonien : Stadt, Land, Fluss. Das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde zwischen Schutz und Nutzung". September 2009, 138 Seiten, Hg. von der ASW, dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile und Lateinamerika (FDCL) und dem Fórum da Amazônia Oriental (FAOR), 9,00 €
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Das Amazonasgebiet umfasst acht Millionen Quadratkilometer und ist das größte zusammenhängende Waldgebiet der Erde. Für seinen Schutz und den seiner Biodiversität bedarf es besonderer Maßnahmen. Denn auch wenn der allgemeine Konsens auf der Welt ist, das Amazonasgebiet als „Lunge der Welt“ erhalten zu wollen, steuert in der Praxis vieles dagegen.

Amazonien ist die Lebensumgebung von Millionen von Menschen, Austragungsort gewaltsamer Landkonflikte und das Objekt ökonomischer Begehrlichkeiten.

Die von der ASW, unserem brasilianischen Partner FAOR und dem FDCL herausgegebene Broschüre nähert sich dieser vielschichtigen Realität und lässt AktivistInnen und ihre Interessen im Kampf um die natürlichen und soziokulturellen Ressourcen im Amazonas zu Wort kommen.

Titelseite des ASW-Tests

Bezahlte Hausarbeit in Brasilien und Deutschland

„Das bisschen Haushalt - bezahlte Hausarbeit in Brasilien und Deutschland“, Broschüre, 2003, 16 Seiten, kostenlos.
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Bezahlte Hausarbeit ist in Brasilien neben der Beschäftigung in der Landwirtschaft der häufigste Frauenberuf - aber auch in Deutschland arbeiten immer mehr Frauen, meist Migranntinnen aus Osteuropa, Lateinamerika, Asien oder Afrika als Hausangestellte. Die wenigsten besitzen Aufenthalts- oder Arbeitspapiere. In beiden Ländern organisieren sich Hausarbeiterinnen und fordern bessere Arbeits- und Lebensbedingungen.

16 Seiten

 

Brasilien-Unterrichtspaket

Ein Angebot für SchülerInnen und LehrerInnen der Sekundarstufe 1 aus der Reihe "Globales Lernen mit Frauen am Ball". Das Paket umfasst fünf Broschüren. 2011, 6,00 €
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Das Paket besteht aus fünf Heften mit Hintergrundinformationen zu Brasilien, zu Entwicklungspolitik und zu Frauenrechten, einer didaktischen Anleitung, verschiedenen Bildungsmodulen und mit einem Projektbeispiel aus Brasilien.

Sie können zwischen zwei Projektbeispielen wählen: MIQCB, die Bewegung der Babaçu-Sammlerinnen, verteidigt deren kollektive Landrechte und unterstützt sie bei der nachhaltigen Nutzung des Waldes, bei der Weiterverarbeitung der Nuss und der Vermarktung ihrer Produkte.
SINDOMESTICO, die Gewerkschaft der brasilianischen Hausangestellten, kämpft für Arbeitsverträge und bessere Arbeitsbedingungen für Hausangestellte und verleiht diesen eine Stimme.

 

Nunca mais - Brasiliens vergessene Militärdiktatur

Schwerpunktheft der Zeitschrift "Brasilicum", herausgegeben von der Kooperation Brasilien - KoBra, mit finanzieller Unterstützung der ASW
März 2014, 32 Seiten. Kostenlos
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Indien

Broschüren und Bücher

ASW-Sammelmappe: Indische Frauen und Mädchen kämpfen für ein würdevolles Leben

Indische Frauen und Mädchen kämpfen für ein würdevolles Leben. Sammelmappe mit Hintergrundinformationen und Projektbeispielen aus Indien. 2016, 3,00 €
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Seit Ende 2012 eine Studentin in Neu-Delhi an den Folgen einer brutalen Gruppenvergewaltigung starb, interessiert sich die Welt für Indiens Frauen. Das Ereignis hat viele Menschen in und außerhalb Indiens für das Ausmaß sensibilisiert, in dem die indische Ge-sellschaft ihre Frauen und Mädchen diskriminiert.

Diskriminierung und Gewalt im Alltag

„Ein Mädchen großzuziehen, ist wie den Garten des Nachbarn zu wässern“, sagt ein al-tes indisches Sprichwort. Die Jungen sind als Erben die Hoffnung der Familien. Die Mäd-chen gehen nach der Hochzeit in den Besitz der Familien ihrer Ehemänner über. Durch horrende Mitgiftzahlungen stehen die Eltern oft vor dem Ruin, wenn ihre Töchter verhei-ratet werden.

Und das mit grausamen Folgen: Schon seit Jahrhunderten werden Mädchen von Ge-burt an benachteiligt. Sie bekommen oft weniger zu essen, werden bei Krankheiten nicht ausreichend medizinisch versorgt und dürfen oft keine Schule besuchen. Viele Mädchen und Frauen erfahren im Alltag sexuelle und körperliche Gewalt.

Mädchen und Frauen aus den diskriminierten Gruppen der Dalits (ehemals „Unberührbare“), Adivasi (Indiens indigene Menschen) und der muslimischen Minderheit leiden doppelt.

Frauenrechte vor Ort zum Leben erwecken

Obwohl Indien bereits seit der Staatsgründung 1950 den Schutz und die Rechte von Frauen in seinen Gesetzen verankert hat, mangelt es an der alltäglichen Umsetzung.

Genau hier setzt die Projektarbeit der ASW in Indien an. Das Ziel ist die individuelle und kollektive Stärkung von Frauen. Unsere Partnergruppen fördern daher den Zusammen-schluss von Frauen in Selbsthilfegruppen. Im Austausch mit anderen entwickeln die Frauen Selbstbewusstsein und partizipieren stärker in Dorfkomitees oder sogar in dörflichen Gemeinderäten.

Auch ökonomisch können sie so mehr erreichen. Sie erschließen sich neue Verdienstmöglichkeiten und erzielen durch die gemeinschaftliche Vermarktung ihrer Produkte bessere Preise.

Unsere Partnergruppen kämpfen außerdem für bessere Bildungschancen für Mädchen und gegen die in Indien allgegenwärtige Gewalt gegen Frauen. Von uns unterstützte Frauenorganisationen klären Frauen über ihre Rechte und die bestehenden Gesetze auf, leisten Rechtsbeistand und bieten bedrohten Frauen auch Zuflucht. Außerdem organisieren sie politische Kampagnen.

In der vorliegenden Mappe informieren wir Sie ausführlich über die Hintergründe zur Situation der Frauen in Indien und stellen Ihnen die Arbeit einiger unserer indischen  Partnerprojekte vor.

 

 

Indien-Schwerpunkt der Zeitschrift Solidarische Welt

Indien-Schwerpunktheft der ASW-Zeitschrift "Solidarische Welt", Heft 181, 2003, 48 Seiten, kostenlos
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Dieses Heft beschäftigt sich mit jenen fast 50 Prozent der indischen Frauen und Männer, die nicht von Wirtschaftswachstum, Megaprojekten, industrialisierter Landwirtschaft und Freihandel profitieren, sondern meist darunter leiden oder als Störfaktoren gelten.

 

Weiter wird über die allgemeine wirtschaftliche und politische Entwicklung in Indien der letzten Jahre berichtet, die alle von der ASW unterstützten Gruppen in unterschiedlicher Weise betrifft.

 

Darüber hinaus berichtet dieses Heft über die rechtliche und soziale Situation der sogenannten Kastenlosen (Dalits) und der Adivasi (die indischen Ureinwohner), über die Geschichte und Gegenwart der Frauenbewegung, über Sinn und Zweck von Frauenspargruppen, Kinderarbeit und gibt eine Antwort auf die Frage, warum existierende Umweltgesetze in Indien so schlecht durchgesetzt werden.

48 Seiten.

Indien-Unterrichtspaket

Ein Angebot für SchülerInnen und LehrerInnen der Sekundarstufe 1 aus der Reihe "Globales Lernen mit Frauen am Ball". Das Paket umfasst fünf Broschüren. 2011, 6,00 €
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Das Paket besteht aus fünf Heften mit Hintergrundinformationen zu Indien, zu Entwicklungspolitik und zu Frauenrechten, einer didaktischen Anleitung, verschiedenen Bildungsmodulen und mit einem Projektbeispiel aus Indien.

Sie können zwischen zwei Projektbeispielen wählen: Die ASW-Partnerorganisation WORD - Women Organisation for Rural Development - unterstützt Adivasifrauen (Urbevölkerung) bei ihrem Kampf um Landrechte und für bessere Existenzbedinungen. Dazu zählen Gesundheitsprogramme, Programme zu nachhaltiger Landwirtschaft und Aktivitäten gegen die illegale Abholzung und Zerstörung des Waldes.

ISWO -Indira Social Welfare Organisation - ermuntert die Frauen in abgelegenen Dörfern, sich in Selbsthilfegruppen zusammenzuschließen. Schwerpunkte sind der Kampf gegen Gewalt, Gesundheit und Verbesserung der Ernährung durch eigene Einkommen.

 

Menschenrechte in Indien

"Menschenrechte in Indien" - Kurzbroschüre aus dem Indienreferat. 2012. 12 Seiten, kostenlos
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Menschrechtsverletzungen sind in Indien Alltag. Besonders betroffen allerdings sind sozial schwache Gruppen wie Indigene (Adivasi) und Kastenlose (Dalits) sowie Frauen und Kinder. In der Broschüre aus unserem Indienreferat werden die benachteiligten Bevölkerungsgruppen vorgestellt und die Menschenrechtsverletzungen benannt, die ihnen angetan werden.

weiteres Material

Ernährungssouveränität im ländlichen Indien

Im Deccanhochland streben zwei ASW-Partner nach Selbstbestimmung bei landwirtschaftlicher Produktion und Ernährung. Artikel aus der 'Solidarischen Welt', 3 Seiten, 2009, kostenlos
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Menschenhandel in Indien

Die Leiterin der Zweigstelle des Centre for World Solidarity in Orissa beantwortet im Interview, warum in armen Regionen Indiens der Frauenhandel so weit verbreitet ist und was ihre Organisation dagegen tut. Artikel aus der 'Solidarischen Welt' 2011, kostenlos
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Pestizidfreie Landwirtschaft

Das außergewöhnliche Beispiel des Dorfes Punukula in Südindien, das 'pestizidfrei' wurde. Artikel aus der 'Solidarischen Welt' 2006, kostenlos
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Afrika

Broschüren und Bücher

Ein anderes Bild von Afrika

Unterrichtsmaterial der Aktion Gemeinsam für Afrika, der die ASW angehört. 2006, Broschüre, 24 Seiten, mit Unterrichtsvorschlägen und vielen Hintergrundinformationen, geeignet für Sekundarstufe 1 und 2, kostenlos
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In diesen Unterrichtsmaterialien werden die Entwicklungserfolge, Potenziale und Zukunftsperspektiven für Afrika hervorgehoben. Das stereotype Denken über Afrika wird durch ein differenziertes Afrika-Bild ausgetauscht. Die Unterrichtsmaterialien sind ausgerichtet auf die Sekundarstufe I und II 

Schluss mit Schmutzig - Unterrichtsmaterialien für die Grundschule

Unterrichtsmaterialien zu verantwortungsvollem Konsum und Müllvermeidung für die Grundschule. Herausgegeben von der Aktion Gemeinsam für Afrika, der die ASW angehört. 2014, Broschüre, 40 Seiten, mit Unterrichtsvorschlägen und vielen Hintergrundinformationen. Kostenlos
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Schluss mit schmutzig - Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe I u II

Unterrichtsmaterialien zu verantwortungsvollem Konsum und Müllvermeidung für die Sekundarstufe I und II. Herausgegeben von der Aktion Gemeinsam für Afrika, der die ASW angehört. 2014, Broschüre, 36 Seiten, mit Unterrichtsvorschlägen und vielen Hintergrundinformationen. Kostenlos
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Senegal-Unterrichtspaket

Ein Angebot für SchülerInnen und LehrerInnen der Sekundarstufe 1 aus der ASW-Reihe "Globales Lernen mit Frauen am Ball". Das Paket umfasst fünf Broschüren. 2011, 6,00 €
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Das Paket besteht aus fünf Heften mit Hintergrundinformationen zu Senegal, zu Entwicklungspolitik und zu Frauenrechten, einer didaktischen Anleitung, verschiedenen Bildungsmodulen und mit einem Projektbeispiel aus Senegal. Die von der ASW unterstützte Frauengruppe ORGENSkämpft für eine geschlechtergerechte Zukunft. Sie engagiert sich gegen sexuelle Gewalt gegen Schülerinnen und erarbeitet konkrete Vorschläge zur Vermeidung von Geschlechter-Stereotypen in Schulbüchern, erstellt neue Schulmaterialien und erprobt die Umsetzung im Unterricht.

Themenschwerpunkt Genitalverstümmelung

Themenschwerpunkt Genitalverstümmelung.
Materialsammlung zum westlichen Afrika, aktualisiert 2014, 2,00 €
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In mehreren afrikanischen Ländern und auch in Deutschland ist die weibliche Genitalverstümmelung trotz gesetzlicher Verbote noch verbreitet. Die Informationsmappe enthält Interviews mit ehemaligen Beschneiderinnen und heutigen Beraterinnen im Kampf gegen die brutale und lebensgefährliche Beschneidungspraxis. Es wird die Arbeit von Projektpartnern der ASW in Burkina Faso vorgestellt und ein Überblick über die gesundheitlichen Folgen der Genitalverstümmelung gegeben.

weiteres Material

Ernährungssouveränität in Westafrika durch eigenes Saatgut

Der ASW-Partner Lamine Biaye von ASPSP, dem senegalesischen Verband bäuerlicher Saatgutproduzenten, informiert im Interview über Schritte westafrikanischer Bauern, über die Verwendung regional angepassten Saatgutes zu einer sicheren Ernährung und sogar zu Ernährungssouveränität zu gelangen. Artikel aus der 'Solidarischen Welt', 2 Seiten, 2010, kostenlos
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Überregionales

Broschüren und Bücher

ASW-Sammelmappe: Ernährungssouveränität im Senegal

Auf dem Weg zur Ernährungssouveränität im Senegal - Was Partnerorganisationen der ASW im Senegal konkret tun. Sammelmappe mit Hintergrundinformationen und Projektbeispielen, 3,00 €
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Mit Hilfe von Hochleistungssaatgut, chemischem Dünger und Pestiziden soll in den kommenden Jahren die Produktivität der kleinbäuerlichen Landwirtschaft Afrikas erhöht werden. Dazu setzen Regierungen vor Ort und die staatliche Entwicklungszusammenarbeit auf eine Zusammenarbeit mit großen Agrar-unternehmen. Wird aber durch eine Agrarmodernisierung nach europäischem und asiatischem Vorbild die Ernährungslage in Afrika wirklich sicherer?

Der Weltagrarbericht von 2008 hält das europäische Agrarmodell für nicht zukunftsfähig. Auch Er-fahrungen aus unseren Projektregionen sprechen dagegen. In Indien z.B. sind einige Jahrzehnte nach der Grünen Revolution Böden und Grundwasserreserven erschöpft. Außerdem hat sich die Mehrheit der Kleinbäuerinnen für die Anschaffung von Hochleistungssaatgut und Agrarchemie hoch verschuldet. Viele wurden in den Ruin getrieben.

Auch eine im Juni 2015 veröffentlichte Studie des Instituts für Welternährung kommt zu dem Ergebnis, dass Agrarmodernisierungen nach Europas Vorbild Afrikas Kleinbauern ihrer Zukunft berauben. Nach Einschätzung der Autoren werden allein durch die zwischen G7 und bisher 10 afrikanischen Staaten ausgehandelten Agrarprogramme mehr als 100 Millionen Kleinbauern in Afrika ihre Existenzgrundlage verlieren. Wilfried Bommert, Sprecher des Instituts, sieht in dem ausgelösten Strukturwandel sogar einen „Brandbeschleuniger für die Flüchtlingsströme nach Europa“.

Die kleinbäuerlich geprägte Landwirtschaft südlich der Sahara und die des Senegal braucht Lösungen ganz anderer Art. Bäuerinnen und Bauern müssen über Land und Saatgut selbst verfügen können, damit sie nicht in kostspielige Abhängigkeiten von Agrochemiefirmen und Saatgutherstellern geraten. Alte Pflanzensorten, die in Westafrika heimisch sind, sind ihr Rückgrat. Diese müssen aber weiter-entwickelt und immer neu an sich verändernde Bodenbedingungen angepasst werden. Letztlich müssen die Bäuerinnen selbst entscheiden, was sie anbauen und essen wollen. Bei diesem Weg zu mehr Ernährungssouveränität unterstützen sie unsere senegalesischen Partner.

ASW-Sammelmappe: Was ASW-Partner im globalen Süden für den Klimaschutz tun (2012)

Aus Anlass der UN-Umweltkonferenz 2012 in Rio haben wir Texte zusammengestellt, die zeigen, wie ASW-Partner mit ihrer Arbeit zum Schutz des Klimas und der Biodiversität beitragen. 2012, 3,00 €
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Ökologische Landwirtschaft, Waldschutz und Kampf gegen Großprojekte

Wir haben Ihnen Texte zusammengestellt, die zeigen, wie ASW-Partner mit ihrer Arbeit zum Schutz des Klimas und der Biodiversität beitragen. Weitere Beiträge greifen die Debatten um ‚Green Economy’ und das umstrittene Waldschutzinstrument REDD auf.

Die Arbeit unserer Partner lässt sich drei Themen zuordnen: Ökologische Landwirtschaft, Waldschutz und Kampf gegen Großprojekte.

Es wird heute immer klarer erkannt, wie wichtig eine nachhaltige Landwirtschaft für den Klimaschutz ist. Ökologisch bewirtschaftete intakte Böden und Grünflächen haben eine wichtige Funktion als CO2-Senken, während Intensivlandwirtschaft mit ihrem Flächenverbrauch für Futtermittelproduktion erheblich zum Klimawandel und zum Artensterben beiträgt.

Weitere Arbeitsbereiche unserer Partner, Waldschutz u.a. durch nachhaltige Sammelwirtschaft und Kampf gegen Großprojekte, sind offensichtlichere Umweltthemen. 

Titel der Broschüre

Jubiläumsbroschüre 50 Jahre ASW

"Perspektiven für eine Solidarische Welt - 50 Jahre ASW". Die Broschüre zum 50-jährigen Jubiläum der ASW. 36 Seiten, historische Fotos, 4,00 €
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Warum beschloss die ASW 1975, keine Kinderpatenschaften mehr zu vermitteln? Wie entstand die wichtigste indische Partnerorganisation der ASW, das Centre for World Solidarity? Wie kam es zur Umbenennung der ‚Aktionsgemeinschaft für die Hungernden’ in ‚Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt’?

Die von Bernd Scheel, Ex-Indienreferent der ASW verfasste Broschüre geht auf die Ursachen dieser wichtigen Weichenstellungen ein und zeigt auch die Kontinuitäten auf. Die ASW hatte sich zu allen Zeiten geweigert, irgendwelchen Moden zu folgen, hatte immer einen engen und zeitintensiven Austausch mit den Partnern gepflegt und war bei vielen Themen ihrer Zeit voraus. Sie wusste schon in den 70er Jahren, dass die Frage nach dem Ziel und den Wegen von ‚Entwicklung’ von den Menschen vor Ort beantwortet werden muss.

 

 

Theaterstück gegen Genitalverstümmelung, Burkina Faso

Menschenrecht körperliche Unversehrtheit-Themenheft

Menschenrecht körperliche Unversehrtheit - Schwerpunktheft der ASW-Zeitschrift "Solidarische Welt", Heft 191, September 2005, 48 Seiten, kostenlos
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Wirtschaftlich und sozial benachteiligte Gruppen sind in den Projektländern der ASW auch benachteiligt, was Anerkennung und Schutz ihrer bürgerlichen Menschenrechte anbetrifft.

Indigene, Landlose, Kastenlose können oft nicht damit rechnen, dass „ihr“ Staat etwa ihre körperliche Unversehrtheit ausreichend garantiert. Sie müssen sogar davon ausgehen, dass Angriffe gegen sie seitens privilegierter gesellschaftlicher Gruppen oder seitens der Polizei für die Täter folgenlos bleiben.

 

In Indien ist vor allem die Gruppe der Kastenlosen (Dalits) ohne Schutz, weil höherkastige Inder und auch die Polizei sich weigern, Kastenlose überhaupt als Mitglieder der Gesellschaft zu akzeptieren. In Brasilien sind Landlose und Indigene, die Zugang zu Land fordern oder ihre Landrechte verteidigen, stark gefährdet. Und genauso bedroht sind ihre Verteidiger. Im zweiten Teil stellt unser Schwerpunkt von der ASW unterstützte Selbsthilfegruppen vor, die das Recht ihrer Mitglieder auf körperliche Unversehrtheit einfordern.

Wer ist die Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt - Selbstdarstellungsflyer

Die Selbstdarstellung der ASW mit Infos über unseren Ansatz, unsere Themen und Partner.
Faltblatt, kostenlos
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weiteres Material

Die WSK-Rechte

Die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte (WSK-Rechte). Die Position der ASW und drei Projektbeispiele. Vierseitiges DinA4-Faltblatt. 2005, kostenlos
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Fotoausstellungen

Fotoausstellung Frauen verändern ihre Welt

„Frauen verändern ihre Welt“ - Selbstorganisation von Frauen in Indien, Brasilien und Burkina Faso. Sieben Bildtafeln im Format 80x150 cm. Wir empfehlen den Abschluß einer Versicherung, für Schäden und fehlende Tafeln haftet der/die Ausleiher/in. Informationen, auch zu den Bestellmodalitäten, bei materialversand@aswnet.de. Leihgebühr ohne Porto, 25,00 €
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Die Ausstellung „Frauen verändern ihre Welt“ illustriert mit sieben Bildtafeln im Format 80x150 cm die Situation von Frauen in Indien, Brasilien und Burkina Faso. Sie zeigt Frauen, die sich zusammengeschlossen haben um für ein Leben ohne Gewalt zu kämpfen und die sich für eine Teilhabe an sozialen und politischen Prozessen und für bessere Bildungs- und Existenzchancen einsetzen.

Bei allen vorgestellten Projekten handelt es sich um Partnerorganisationen die von der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt e.V. in ihrer Arbeit mit Spenden aus Deutschland unterstützt werden.

Die Ausstellung ist modular aufgebaut und umfasst in ihrer Grundversion 7 Bildtafeln mit erläuternden Texten.

Die Tafeln:

1.      Für eine Welt, die zusammenhält (Einleitung zur Arbeit der ASW)

2.     Frauen verändern ihre Welt (Einleitung ins Thema)

3.     Eine solide Berufsausbildung auch für Mädchen

4.     Die Nussknackerinnen sind gemeinsam stark

5.      Indische Frauen wollen Politik mitgestalten

6.     Inderinnen kämpfen gemeinsam gegen Gewalt

7.      Unterstützen Sie starke Frauen  weltweit


Die Ausleihgebühr für die Ausstellung beträgt 25,- Euro zzgl. Portogebühren. Der/die Ausleiher/in haftet für den Verlust oder die Beschädigung der Ausstellung. Wir empfehlen Ihnen daher dringend den Abschluss einer Haftpflichtversicherung. Informationen, auch zu den Bestellmodalitäten, bei materialversand@aswnet.de.

Die Banner sind leicht und können unkompliziert mit Nylonschnüren (mitgeliefert) an Nägeln oder Leisten befestigt werden.

Ernährungssicherung durch angepasste Landwirtschaft: Feld mit Mischkultur

Genug für alle: Nahrung ist ein Menschenrecht!

"Genug für alle: Nahrung ist ein Menschenrecht!".
Auf 11 großformatigen Textilbannern (80 x 155 cm) stellen wir verschiedene Aspekte des Themas Ernährungssicherheit dar und zeigen die Arbeit von ländlichen ASW-Partnern in Brasilien, in Indien und im Senegal. Wir empfehlen den Abschluss einer Versicherung, für Schäden und fehlende Tafeln haftet der/die Ausleiher/in. Informationen, auch zu den Bestellmodalitäten, bei materialversand@aswnet.de.
Leihgebühr ohne Porto, 25,00 €
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Die Ausstellung der ASW mit dem Titel „Genug für alle: Nahrung ist ein Menschenrecht!“ stellt auf 11 großformatigen Textilbannern (80 x 155 cm) verschiedene Aspekte des Themas Ernährungssicherheit dar und zeigt die Arbeit von ländlichen ASW-Partnern in Brasilien, in Indien und im Senegal.

Themen der Banner:

1. ASW-Selbstdarstellung: Wir fördern Menschen mit Ideen

2. Ernährungssicherheit durch Biodiversität

3. Ernährungssicherheit ein Menschenrecht

4. Ernährungssicherheit durch eigenes Ackerland

5. Ernährungssicherheit oder Ernährungssouveränität

6. Ernährungssicherheit durch Wassermanagement

7. Ernährungssicherheit durch angepasste Landwirtschaft

8. Ernährungssicherheit durch Förderung von Kleinbauern

9. Ernährungssicherheit durch kollektive Landrechte

10. Frauen sichern die Ernährung weltweit

11. Unterstützen Sie Kleinbäuerinnen weltweit 


Die Banner sind leicht und können unkompliziert mit Nylonschnüren (nicht mitgeliefert) an Nägeln oder Leisten befestigt werden.

Wer (verb)raucht was?

Wer (ver)braucht was?
Großformatige Fotoausstellung zum Zusammenhang zwischen unseren Konsummustern und Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung im Süden. Jeweils 4 Textilfahnen (120 mal 60 cm) zu Fischproduktion im Senegal, Regenwaldzerstörung für den Export von Biotreibstoffen in Brasilien und Produktion von Baumwolle und Textilien in Indien. Wir empfehlen den Abschluß einer Versicherung, für Schäden und fehlende Tafeln haftet der/die Ausleiher/in. Informationen, auch zu den Bestellmodalitäten, bei angelika.harner@aswnet.de. Leihgebühr ohne Porto, 25,00 €
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Lange galten nachwachsende Rohstoffe als umweltfreundliche Alternative zu den auslaufenden fossilen Energieträgern. Heute sind die sozialen und ökologischen Folgen des Anbaus von Energiepflanzen unübersehbar und werden breit diskutiert. Wie ‚nachhaltig’ sind aus Zuckerrohr gewonnenes Ethanol oder aus Soja hergestellter Diesel, wenn für den Anbau des Pflanzenrohstoffs Teile von Regenwäldern abgeholzt oder Kleinbauern von ihrem Land vertrieben werden? Von diesen Fragen ausgehend schlägt die Ausstellung eine Brücke zu den VerbraucherInnen und zeigt, unter welchen ökologischen und sozialen Kosten drei Produkte hergestellt werden: Aus Brasilien importierter Agrosprit, Baumwollkleidung aus Indien und Fisch aus den Küstengebieten des Senegal.