Von Ranjana NayakBhoisahi, Indien

Mein Name ist Ranjana Nayak. Ich wohne in dem Dorf Bhoisahi in Odisha, Indien und nehme an einem Gartenprojekt der Gruppe JJS teil. Mit der Pilzzucht habe ich vor drei Jahren angefangen. Ich benutze die Pilze gerne zur gesunden Bereicherung unseres Essens. Fleisch können wir uns kaum leisten, da sind Pilze eine gute Eiweißquelle.  Der Verkauf der Pilze läuft sehr gut und das Stroh von der Pilzzucht kann ich nachher wunderbar als Dünger in meinem Küchengarten verwenden. So konnten wir schon einiges in unserem Leben verbessern. In Kürze will ich auch noch essbare Marigoldblumen anbauen, denn nur auf die Pilze möchte ich mich nicht verlassen.

Als Dankeschön für die Unterstützung der ASW habe ich Ihnen ein recht einfaches aber leckeres Gericht mit unseren Pilzen aufgeschrieben.

Indisches Pilz-Pilaw

 

Zutaten für 4 Personen

2-3 Teelöffel Ghee
2 Lorbeerblätter
2-3 Curryblätter
5 cm Zimtstange
4 grüne Kardamonkapseln
1 Tl Garam Masala
1 große weiße Zwiebel, feingehackt
250 g gemischte Pilze( z.B. Champignons, Austernpilze, Saitlinge)
350g Basmatireis, gewaschen und abgetropft
1 TL Salz
850 ml Wasser
250 ml Joghurt
1 Bund Koriander
Kreuzkümmel und Salz nach Geschmack
1 Limette


Rezeptbeschreibung

Das Ghee in der Pfanne auf mittlerer Temperatur erhitzen,  Lorbeer- und Curryblätter, Zimt und Kardamon hinzufügen und einige Sekunden anbraten, bis es duftet.

Dann die Zwiebel dazutun und anbraten, bis sie weich aber nicht kross ist, Garam Masala hinzufügen

Die Pilze zufügen und etwa 5 Minuten weiter anbraten

Nun den Reis und das Salz dazutun, 2 bis 3 Minuten anschwitzen lassen, dann mit dem Wasser auffüllen und zum Kochen bringen.

Dann abgedeckt auf niedriger Temperatur 20 Minuten weiterköcheln lassen bis das Wasser aufgenommen ist. Das Pilz Pilaw mit der Gabel etwas auflockern und heiß servieren

 

Zwischendurch Koriander waschen, abtropfen lassen, einige Blätter für die Deko beiseitelegen. Die restlichen kleingehackt mit dem Joghurt mischen. Mit Salz und Kreuzkümmel dezent abschmecken.