Von Sinothile Mpala aus Simbabwe

Ich war eine der ersten Teilnehmerinnen an dem Projekt der Frauenorganisation „Woman’s Self Promotion Movement“. Ich hatte Glück, dass ich auf die Organisation gestoßen bin, denn davor war es schwer, meine Familie zu ernähren. Durch deren Hilfe habe ich gemeinsam mit anderen Frauen eine Hühner- und Ziegenfarm aufgebaut. Die daraus gewonnene Milch, das Fleisch und die Eier verkaufen wir auf dem lokalen Markt und haben so ein gutes Einkommen, das für uns und unsere Familien reicht. Aber nicht nur unsere finanzielle Situation hat sich verbessert: Vor dem Seminar haben wir Frauen uns sehr gering geschätzt. Jetzt haben wir an Selbstachtung und Selbstbestimmung gewonnen. Das vorgestellte Rezept gehört zu meinen Lieblingsessen. Sadza („weißer Mais“) ist eines unserer Grundnahrungsmittel hier in Simbabwe. Die Zwiebeln, Tomaten und den Kohl kaufe ich bei Nachbarinnen, die einen eigenen Hausgarten haben.

Sadza mit Muriwo-Gemüse

 

Zutaten für 4 Personen

Sadza:

2 l Wasser

300 g Maismehl

Gemüse:

1 TL Salz

1 Zwiebel, gehackt

400 g Stengelkohl (Ersatz: Spinat, Weißkohl), in Streifen

2 Tomaten, in schmalen Schnitzen

4 Frühlingszwiebeln, in feinen Streifen

Salz, Pfeffer


Zubereitung

Für Sadza Wasser zum Kochen bringen und 150 g Maismehl dazugeben. Unter Rühren nochmals aufkochen und abgedeckt 15 Minuten bei mittlerer Hitze weiterköcheln lassen. Dann das restliche Maismehl langsam unter Rühren zugeben, bis die gewünschte Festigkeit erreicht ist. Einige Minuten weiterkochen lassen.

Für das Gemüse die Zwiebeln und Frühlingszwiebeln in Butter andünsten. Stengelkohl und Tomaten dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 30 Minuten bei geringer Hitze kochen lassen. Dann gemeinsam mit dem Maisbrei servieren.