Wasser für eine sichere Zukunft

„Zum Glück ist die Hirse gut gewachsen“, sagt Florence Nkomo. Um das zu verdeutlichen stellt sie sich zusammen mit Ihrem Mann, Bruder und einem Nachbarmädchen vor die Hirse, die alle überragt. Florence Nkomo ist Kleinbäuerin und lebt in der Shake-Gemeinde im Süden Simbabwes. Auf einem halben Hektar Gemeindeland bauen sie und ihr Bruder Robert Hirse und Augenbohnen an. Die ganze Familie lebt von deren Verkauf.
Wasser ist ein knappes Gut. Wie sie trotzdem nachhaltig wirtschaften können, haben Florence Nkomo und Robert durch die Unterstützung der ASW gelernt. In diesem extrem trockenen Jahr haben sie mit der Aussaat gewartet und als der Regen schließlich verspätet einsetzte, haben sie Gräben um das Feld gezogen, damit die fruchtbare Erde nicht weggewaschen wird. Auch vom Anbau der Augenbohne haben sie sich überzeugen lassen. Sie verträgt Hitze und Trockenheit und bindet obendrein Stickstoff in der Erde.

Florence Nkomo hat gelernt, trotz Dürregefahr zu wirtschaften. Für die Zukunft hat sie nur einen Wunsch: einen Wasserspeicher oder einen Brunnen in der Nähe. Dann braucht sie nicht mehr zwei Stunden für das Wasserholen und der Gemüsegarten kann erweitert werden. Mehr:

     

 

Alle Bewohner eines Dorfes kommen zusammen, wenn es darum geht, gemeinschaftlich eine Wasserpumpe oder ein Auffangbecken für Regenwasser zu bauen. Besonders die Meinung der Frauen ist gefragt. Denn sie haben traditionell das Wissen um die Wassergewinnung und die gerechte Verteilung.

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Ihre Spende kommt an

25 Euro finanzieren die Hirse- und Augenbohnen-Saat für eine Bauernfamilie
60 Euro kosten Werkzeuge zum Dammbau, wie Schaufeln und Schubkarren
150 Euro kosten die Beratung und Fortbildung von 10 Familien im Wasser- und Land-Management