Spendenprojekt 2015: Sichere Ernährung durch biologische Landwirtschaft

Koba Camara ist Expertin für biologische Landwirtschaft. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in dem Dorf Koumbidia Socé im Osten Senegals. Auf einem eigenen Feld und in einem kleinen Garten in der Nähe des Hauses bauen sie Mais, Sesam, Hirse, Erdnüsse und Gemüse an. Alle werden satt und was übrig bleibt, verkaufen sie auf dem Markt. Das war nicht immer so.

Früher litt das ganze Dorf unter den Trockenzeiten, die für diese Gegend typisch sind. Viele Menschen hungerten. Koba Camara und andere Frauen schlossen sich zusammen, um gemeinsam Auswege aus der Not zu finden. Die ASW hat sie dabei unterstützt. In Seminaren haben die Frauen gelernt, dass Mulchen vor Austrocknung schützt, wie durch Kompostierung Dünger entsteht und wie man mit Baumpflanzaktionen den Boden vor Erosion schützt.

Koba Camara gibt heute ihr Wissen an andere Frauen weiter. Stolz erzählt sie, wie die Frauen sich nun gegenseitig unterstützen, z. B. Saatgut austauschen, und dadurch ihre Position in den Familien stärken.

     

Pünktlich zum Herbstanfang hatten wir dazu aufgerufen, im Freundes- und Familienkreis zu einer Spielrunde einzuladen und Spenden für Frauen im Senegal zu sammeln. Ein voller Erfolg! Von Flensburg bis Mulhouse kamen aus dem Stand 120 Gruppen zusammen. Darunter der Dominoclub Weltfrieden in Bamberg , der sich sofort von der Idee angesprochen fühlte. Auch unsere Regionalgruppe Dortmund war mit Begeisterung dabei. „Noch nie haben wir mit so viel Überzeugung und Spaß verloren!“, schreibt eine Spenderin als Résumé ihrer Spielrunde. Insgesamt kamen 8.500 Euro zusammen. Ein wichtiger Beitrag für die Kleinbäuerinnen im Senegal.