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CEPHAC - Simbabwe: Arbeit mit HIV-Betroffenen

Teilnehmerinnen eines Aufklärungs-Workshops von CEPHAC

Jede Familie in Simbabwe ist von HIV betroffen. Fast alle haben Familienmitglieder verloren oder pflegen kranke Angehörige.

Zumeist ist das Aufgabe der Frauen, die aber häufig selber erkrankt sind. Das staatliche Gesundheitssystem ist zusammengebrochen, Medikamente sind teuer und das System, diese regelmäßig zu erhalten, ist kompliziert.

1997 gründete die Krankenschwester Gladys Mabaso die Organisation CEPHAC (Centre for Environment, Preventive Health Care And Counselling), um HIVBetroffene in der Region Kwekwe durch psychologische Beratung sowie Seminare zu Ernährungs- und Gesundheitsfragen zu unterstützen. Oft werden andere Familienmitglieder, meistens die Frauen, für die Erkrankung verantwortlich gemacht. Daher bildet CEPHAC ExpertInnen zur Konfliktlösung und Versöhnung aus. Nur so kann die Immunschwäche akzeptiert werden und das friedliche Zusammenleben mit Erkrankten gelingen.

Unterstützergruppen, bestehend aus fünf HIV-positiven Personen, betreuen neue Mitglieder psychologisch. Sie informieren über den Schutz vor Cholera und zeigen, wie das Immunsystem durch eine bessere Ernährung gestärkt werden kann. So wird ein würdevolles Leben mit der Krankheit möglich.


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