Simbabwe - WSPM

Frauen nehmen ihr Leben in eigene Hände

Die Situation der Menschen in Simbabwe ist dramatisch. Wirtschaftlicher Niedergang, Unterdrückung und Korruption haben das einstige Musterland in ein Armenhaus verwandelt. Besonders Frauen leiden unter der Situation: Sie kümmern sich zumeist alleine um die Kinder oder die ganze Familie. Bereits das Beschaffen von trinkbarem Wasser kann zu einem Kraftakt werden.

Unsere Partnergruppe Women’s Self-Promotion Movement, WSPM, begann 2001 im Flüchtlingslager Tongogara, Frauen und jungen Mädchen, die aus anderen afrikanischen Krisenregionen nach Simbabwe geflüchtet waren, eine Perspektive zu geben. Mit Weiterbildungen und Kleinkrediten wurden sie bei der Gründung von Kleinstunternehmen unterstützt und begleitet. Dadurch sind sie befähigt, ihre Familien zu ernähren, ohne sich z.B. zu prostituieren. Mittlerweile gibt es in auch in Harare und Victoria Falls WSPM-Trainingszentren für Frauen. Zwischen 2002 und 2010 wurden 3650 Frauen ausgebildet und unterstützt, die sonst keine Chance gesehen hätten, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen. „Vor dem Seminar haben wir Frauen aus Victoria Falls uns selbst sehr gering geschätzt. Jetzt haben wir an Selbstachtung und Selbstbestimmung gewonnen“, berichtet Sinothile Mpala nach der Teilnahme an einem Training. Durch ein neues Hühner- und Ziegenaufzucht-Projekt will WSPM jetzt mit ASW-Unterstützung noch mehr Frauen eine Chance auf ein eigenes Einkommen geben.


zurück
WSPM - Women's Self-Promotion Movement - setzt sich seit 2001 durch Fort- und Weiterbildungen sowie einkommensschaffende Maßnahmen für die Stärkung junger Frauen ein. WSPM engagiert sich darüberhinaus in den noch exisitierenden Flüchtlingslagern des Landes.
Frauen nehmen ihr Leben in eigene Hände - weiteres Bild

Ich unterstütze die ASW
und dieses Projekt