Projektübersicht Brasilien

Brasilien - FASE

Agrarökologie als Antwort auf das Palmölbusiness

FASE unterstützt KleinbäuerInnen im Nordosten Amazoniens bei Anbaumethoden, die den Regenwald schonen und stärkt sie gegen das Palmölbusiness. Das verspricht Vertragsbauern, die Ölpalmen pflanzen, ein gutes Einkommen. Nach wenigen Jahren allerdings tragen die Palmen kaum noch Früchte und die Böden sind ausgelaugt. Daher entscheiden sich viele Bäuerinnen mit Unterstützung von FASE gegen Palmöl- und für Mischkulturen, mit denen sie auch in 20 Jahren noch gute Erträge haben.
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Brasilien - FAOR

Ein Netzwerk für die nachhaltige Entwicklung Amazoniens

FAOR vernetzt die geographisch weit verstreut liegenden Gemeinden und Organisationen von Indigenen, Quilombolas und anderen traditionellen Gemeinschaften in Amazonien und stärkt sie bei der nachhaltigen Nutzung ihrer Ressourcen. Die Vernetzung der Bewegungen gegen die geplanten Staudämme am Tapajós-Fluss ist ein aktueller Schwerpunkt.
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Brasilien - GMB

Frauen tragen Agrarökologie in die Städte

In der 3 Millionenstadt Belem haben engagierte Frauen ein Gemeinschaftsgarten-Projekt gestartet. Die durch ihr Engagement für Frauenrechte bekannte Grupo de Mulheres do Brasil, GMB, will dadurch die Autonomie von Frauen, ihre Solidarität untereinander und zugleich eine vitaminreiche Ernährung fördern.
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Brasilien - UNIPOP

Jugendliche in Amazonien werden aktiv gegen ihre Kriminalisierung

UNIPOP schult Jugendliche und junge Erwachsene aus verarmten Vororten Bélems und anderer Städte Amazoniens, damit sie den verzerrten Medienberichten über sozial benachteiligte Gruppen eigene Nachrichten und Hintergrundberichte entgegensetzen können. Über Partizipation in Netzwerken und Gemeinden gestalten sie eine gerechtere Politik mit.
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Brasilien - Fórum Carajás:

Landrechte für Kleinbauern

Das Fórum Carajás steht Kleinbauern in Landkonflikten bei und setzt sich für die Landrechte von Gemeinden ein. Außerdem fördert das Netzwerk ökologisch nachhaltige Sammelwirtschaft im Savannengebiet des Cerrado.
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Brasilien - MALUNGU

Landrechte für Schwarzengemeinschaften

Malungu ist der Dachverband der Quilombola-Organisationen im Bundestaat Pará, der diese politisch stärkt und junge Quilombola-Führungspersonen fortbildet. Quilombos sind Gemeinschaften von Nachkommen ehemaliger Sklaven, die ihr Land kollektiv bewirtschaften und deren Landrechte von der brasilianischen Verfassung garantiert sind.
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Brasilien - Movimento Xingu

Menschenrechte für Opfer des Staudammbaus

Movimento Xingu Vivo Para Sempre ist ein Zusammenschluss von indigenen Gruppen und sozialen Bewegungen, die sich gegen das sozial und ökologisch zerstörerische Wasserkraftprojekt Belo Monte wehren. Zentral ist dabei die Unterstützung der lokalen Bevölkerung bei der Verteidigung ihrer Menschenrechte.
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Brasilien - MIQCB

Nachhaltige Waldnutzung mit Babaçu

MIQCB, die Bewegung der Babaçu-Sammlerinnen, verteidigt deren kollektive Landrechte und unterstützt sie bei der nachhaltigen Nutzung des Waldes, bei der Weiterverarbeitung der Nuss und der Vermarktung ihrer Produkte.
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Brasilien - CDS

Tropenwaldschutz durch nachhaltige Sammelwirtschaft

Das „Komitee für Nachhaltige Entwicklung“ in Porto de Moz hat bereits die Einrichtung von Sammelschutzgebieten (Reserva Extrativista) erstritten, doch illegale Abholzungen dauern an. Mit Kursen in nachhaltiger Bewirtschaftung des Regenwald- und Schwemmlandgebietes sowie Anbau lokaler Grundnahrungsmittel hilft es den Flussanwohnern, ihre Existenz zu sichern.
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