Brasilien - Fórum Carajás:

Landrechte für Kleinbauern

Im Norden Brasiliens werden zahlreiche Kleinbauern durch die Ausbreitung von Soja- und Eukalyptus-Monokulturen bedroht. Sie verfügen in der Regel über keinen eigenen Landtitel, können sich aber auf ein Gewohnheitsrecht berufen.

Hier setzt die Arbeit des Fórum Carajás an: das Selbsthilfenetzwerk klärt die Gemeinschaften über ihre Rechte auf und steht ihnen in Landkonflikten mit Großgrundbesitzern bei. Außerdem unterstützt es sie bei der schonenden Bewirtschaftung des ökologisch gefährdeten Savannengebiet des Cerrado. Das Sammeln und Verarbeiten der Bacuri-Wildfrucht steht hier an erster Stelle. Bacuri dient als Nahrungsmittel und wird zu Kosmetik und zu Heilmitteln verarbeitet. Die Bäume binden Wasser in der Erde und bilden so einen natürlichen Erosionsschutz. Außerdem unterstützt das Fórum Aufforstungen unter anderem an Ufern von Flüssen, deren Wasserqualität durch Abholzung und Pestizide aus dem Sojaanbau beeinträchtigt ist. Die ASW fördert das Selbsthilfenetzwerk, das mit seinem ganzheitlichen Ansatz überzeugt, seit 2009. Werden auch Sie zu UnterstützerInnen des Fórum Carajás.


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Das Fórum Carajás steht Kleinbauern in Landkonflikten bei und setzt sich für die Landrechte von Gemeinden ein. Außerdem fördert das Netzwerk ökologisch nachhaltige Sammelwirtschaft im Savannengebiet des Cerrado.
Landrechte für Kleinbauern - weiteres Bild

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