Umweltschutz - Projektübersicht

Hier finden Sie Kurzvorstellungen einiger ausgewählter Umweltprojekte der ASW. Mehr Projekte finden Sie auf den jeweiligen Seiten der Projektgebiete Brasilien, Indien, westliches und südliches Afrika.

AJEF, Senegal: Überleben auf dem Land durch angepasste Landwirtschaft

AJEF - Association Jeunesse Education Formation – hat in der sehr trockenen Region Diourbel im Senegal zusammen mit den Bauern Wege gefunden, die Existenz auf dem Land zu sichern. AJEF unterstützt Bauern bei der Umstellung auf angepasste Landwirtschaft, bei der Regenerierung der Bodenfruchtbarkeit durch Kompost und bei Aufforstungen.

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APPS - ein Netzwerk von Umweltgruppen in Andhra Pradesh

16 Aktionsgruppen unter dem Dach des APPS-Netzwerks (Anantapur Environment Protection Samithi)haben in 77 Dörfern ein Programm zur natürlichen Regenerierung und Wiederaufforstung gestartet und bringen den Menschen ökologische Zusammenhänge und naturschonende Techniken näher.

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ASPSP – Senegal: lokales Saatgut wieder entdecken

Der Verband bäuerlicher Saatgutproduzenten setzt sich seit 2003 für eine Verbreitung lokal angepasster und wassersparender Sorten ein und fördet damit die Ernährungsicherheit der Kleinbauern.

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CCWS – Traditionelle Wirtschaftsformen im Kolleru-Becken in Einklang mit dem Naturschutz

Das einzigartige Ökosystem des Kolleru-Beckens in Andhra Pradesh wurde 2002 unter Naturschutz gestellt. Damit verloren die im Kolleru-Becken lebenden Kleinbauern und traditionellen Fischer weitgehend ihre Existenzgrundlage. Die "Comprehensive Community Welfare Society" schafft für diese Menschen neue Perspektiven: Sie setzt sich dafür ein, dass sie ihre Wirtschaftsformen, die im Einklang mit den Anforderungen des Naturschutzes stehen, weiterbetreiben dürfen.

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CWS in Indien - Das Programm Pestizidfreier Landbau

Dieses Programm unserer Partnerorganisation Centre for World Solidarity hilft vor allem hoch verschuldeten Kleinbauern, mit biologischem Pflanzenschutz eine gute Ernte einzubringen.

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Dabane Trust - Simbabwe: Sauberes Trinkwasser und Wasser für die Landwirtschaft

Der Dabane Trust Water Workshop erarbeitet zusammen mit der Bevölkerung der benachteiligten Matabeleland-Regionen Simbabwes Programme zur Wasser-und Nahrungsmittelversorgung. Aktuell stellt Dabane seine Fertigkeiten zur Wasseraufbereitung auch den von Cholera bedrohten Gemeinden zur Verfügung und baut zusammen mit den Dorfbewohnern Wassertanks mit Sandfiltertechnik.

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Die Grüne Schule (DDS)

In der Grünen Schule erhalten Kinder eine den Lebensverhältnissen angepasste Berufsausbildung (z.B. Mädchen werden Schreinerinnen) und erlernen das Leben in Einklang mit der Natur.

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MIQCB - Brasilien: Nachhaltige Waldnutzung durch Sammelwirtschaft

Die im MIQCB organisierten Frauen verteidigen ihre Landrechte und haben sich mit dem Sammeln und der Weiterverarbeitung der Babaçu-Nuss eine gesicherte Existenz aufgebaut.

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MMTR: Leben mit der Trockenheit

Im Sertão, der armen Dürreregion des Nordosten Brasiliens, haben sich Frauen innerhalb der Landarbeitergewerkschaften in autonomen Gruppen (MMTR) organisiert, um ihre spezifischen Forderungen und Probleme zu diskutieren, sich auszutauschen und zu koordinieren. Eine verbesserte Wasserversorgung durch den Bau von Zisternen und dem Sammeln von Regenwasser in Regentonnen ist ein Pilotprojekt geworden. Die Frauen engagieren sich ebenfalls gegen große Staudammprojekte und für den Schutz und die Wiederbelebung der Flüsse.

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TLT -Gemeinschaftliche Müllentsorgung für eine gesündere Umgebung

Die Fraueninitiative TLT (Taxaw liggey ak Talibaba)in Saint Louis verhilft den sozial benachteiligten BewohnerInnen der Altstadt zu einer effektiven Müllentsorgung und zu einem veränderten Umgang mit Müll. Dadurch werden Gesundheitsrisiken reduziert.

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Tropenwaldschutz 1: Tropenwaldschutz-Komitee am Xingú-Fluss (CRA)

Die ribeirinhos (Flussanwohner) der Gemeinde „Riozinho Anfrísio“ in Amazonien leben stark isoliert und überwiegend von der Sammelwirtschaft (z.B. Nuss-Sammeln, Fischen, Kautschuk-Zapfen...). Sie besitzen wie die meisten brasilianischen Kleinbauern keine Landtitel. Eine CB-Funkstation ist ein erster Schritt aus der Isolation und hilft beim Widerstand gegen die illegale Zerstörung Amazoniens durch Abholzung und Landraub.

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Tropenwaldschutz 2: Komitee für Nachhaltigkeit von Porto de Moz (CPM)

Durch das Komitee konnten jetzt die Naturschutzreservate (so genannte Resex) „Verde para Sempre“ und „Riozinho do Anfrizio“ eingerichtet werden. Die Anwohnerkomitees wollen eine nachhaltige Nutzung der Gebiete gewährleisten. Langfristig hofft man auch für die Gemeinden am Xingú-Fluss eine solche Resex bewilligt zu bekommen. Doch hierfür heißt es sich immer wieder neu gegen die Einflussnahme von Großgrundbesitzern und Landaneignern durchsetzen, die hoffen in der Region mit Sojamonokulturen und großflächiger Rinderwirtschaft kurzfristige Profite machen zu können.

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