Frauentag 2019 - Unsere Partnerinnen sprechen

In Deutschland und auf der ganzen Welt begehen wir heute offiziell den Internationalen Tag der Frau. Doch warum feiern wir den 8. März? Anfang des 20. Jahrhunderts kämpften Frauen, innerhalb verschiedener Organisationen, für Gleichberechtigung, ihr Wahlrecht und faire Arbeitsbedingungen. Am Weltfrauentag erinnern wir uns und danken den Frauen für das, was sie für uns erreicht haben.  

 

In Berlin ist der 8. März nun sogar zum Feiertag aufgewertet, obwohl es nicht allzu viel zu feiern gibt: Noch immer werden Frauen, und gerade auch in unserem Land, in der Arbeitswelt stark diskriminiert. Sie leisten deutlich mehr unbezahlte Familienarbeit als die Männer. Im globalen Süden sichern sie sogar die Ernährung und das Überleben ganzer agrarischer Gemeinschaften, ohne dafür an Entscheidungen angemessen beteiligt zu sein.

 

Wir haben das zum Anlass genommen, um uns einmal mehr mit der Rolle der Frau auseinanderzusetzen und unsere Partnerinnen in Afrika, Asien und Lateinamerika um Stellungnahmen zu den folgenden Fragen gebeten:

 

  • Was sind die größten Herausforderungen für Frauen in Deinem Land?
  • Was macht Dich zu einer starken Frau?
  • Welches Leben würdest Du Dir für Deine Tochter wünschen?
  • Was muss sich für Frauen in Deinem Land unbedingt ändern?
  • Wie kann die ASW Frauen am besten unterstützen?

 

Wir haben Antworten erhalten von starken, selbstbewussten Frauen. Gleichzeitig waren ihre Gedanken zu der Situation der Frau im eigenen Land emotional und aufwühlend für uns. Besonders beeindruckt hat das Statement der Munduruku-Frauen aus dem brasilianischen Amazonas. Denn sie bestanden vehement darauf keine individuellen Aussagen zu machen, sondern als Kollektiv aufzutreten. Als ASW, die vor allem kollektives Handeln und Projekte mit Gemeinschaftssinn fördert, freut uns das sehr und macht uns stolz.

 

Hier bekommen Sie einen Eindruck aus der Sicht unserer Partnerinnen:

 

 

Unser Dank gilt unseren Partnerinnen, durch die wir in andere Lebenswelten eintauchen durften und vielleicht auch einige Parallelen erkennen konnten.

Auf die Frage, welches Leben sie sich für ihre Tochter wünscht, antwortete unsere Partnerin aus Brasilien so: "Freiheit. Um so zu sein, wie sie möchte und sich best möglich zu entwickeln, ohne Angst zu sterben, weil sie eine Frau ist"

Ich unterstütze die ASW
und ihre Frauenprojekte

ASW-Partnerin Sarita aus Telangana

ASW-Partnerin Soda Marème aus Senegal

ASW-Partnerin Marciane aus Brasilien