ADRF: Gegen Vertreibung und Naturzerstörung

Dem Netzwerk gehören derzeit 9 Organisationen an. Weil der Staudammbau schon weit vorangeschritten und nicht mehr zu verhindern ist, geht es nun darum, die Betroffenen, zum Großteil Angehörige von Adivasi, zu beraten und zu stärken, damit sie gerechte Entschädigungen erstreiten können. Außerdem kämpft ADRF dafür, dass die Menschen, wie es das Gesetz vorschreibt, von den Behörden angehört werden.

Das Polavaram-Projekt soll Wasser und Strom für Großstädte und landwirtschaftliche Betriebe der Küstenregion liefern. An die 180.000 Menschen sind von Umsiedlungen betroffen – einige Schätzungen gehen von bis zu 400.000 Menschen aus. Die Zahl der Dörfer, die in den Fluten verschwinden, liegt bei mindesten 250. Um Platz für die Baustelle und die Bewässerungsgräben zu schaffen, wurden schon Menschen umgesiedelt. 

Durch heftige Monsunregenfälle ist Anfang August 2019 eine neue Notlage in der Region entstanden. ADRF hat daher ein Hilfegesuch für 5.395 von Überschwemmungen betroffene Familien gestartet. Wegen des Dammbaus und der geplanten Umsiedlung der Menschen hat die Regierung die Region schon seit Jahren vernachlässigt.

Wir bitten Sie um Spenden, damit ADRF dem Hilfebedarf von rund 15.000 Menschen nachkommen kann. Bitte fügen Sie in das Kommentarfeld des Spendenformulars das Stichwort „ADRF-Nothilfe“ ein.