Die Menschen in Simbabwe brauchen dringend unsere Solidarität!

Es fehlt an Allem und die Menschen versuchen, zu überleben
 

Die Versorgungslage in Simbabwe ist schon seit langem katastrophal. Es fehlt an alltäglichen Lebensmitteln, sauberem Wasser und Benzin. Die Gesundheitsversorgung ist zusammengebrochen, Schulgebühren sind drastisch angehoben worden. Nach einer lang anhaltenden Dürre ist aus der Versorgungskrise nun eine schwere Hungersnot geworden.

Die Hyperinflation und Ernteausfälle haben die Lebensmittelpreise ins unermessliche steigen lassen. Drei von vier Simbabwer*innen leben in Armut und können sich die wenigen noch vorhandenen Lebensmittel nicht leisten. Während diese Situation für die Landbevölkerung nicht neu ist, ist in diesem Jahr auch ein großer Teil der Stadtbevölkerung betroffen.

„Die Maisvorräte im Land sind fast vollständig aufgebraucht. Damit entfällt für die Armen die Hauptmahlzeit, der Maisbrei. Internationale Hilfslieferungen sind nicht ausreichend und erreichen die Ärmsten häufig gar nicht. Für die meisten Menschen geht es hier nur noch darum, sich eine einzige Mahlzeit am Tag zu sichern, “ beschreibt unsere Projektpartnerin Constance Mugari aus der Hauptstadt Harare die Situation.

Frauen und Kinder leiden am stärksten unter der Krise. Die Verarmung führt dazu, dass viele Mädchen aus der Schule genommen und sehr früh zwangsverheiratet werden. Andere müssen sich prostituieren, um den Lebensunterhalt der Familien abzusichern.

Unser Projektpartner in den Armenvierteln von Harare arbeitet mit diesen jungen Frauen und Mädchen, darunter viele alleinerziehende junge Mütter. In Schulungen werden Sie darauf vorbereitet, sich ein eigenständiges Einkommen zu erwirtschaften, um einen Beitrag gegen Armut und Hunger ihrer Familien zu leisten. Genauso wichtig ist es aber, die Zukunftsaussichten der Mädchen langfristig zu verbessern.

Im abgelegenen Matabeleland im Südwesten von Simbabwe hat die extreme Dürre die Selbstversorgung der ländlichen Gemeinschaften nahezu zum Erliegen gebracht. „Aufgrund der geologischen Bedingungen sind wir hier auf den Regen angewiesen. Wir arbeiten schon lange an einer Anpassung an den Klimawandel, aber dieses Jahr ist es wirklich extrem schwierig, Seit Oktober hat es nur einmal geregnet!“ berichtet Stephen Hussey von unserem langjährigen Projektpartner Dabane Trust.

 

Das fehlende Wasser hat nicht nur die Ernte vernichtet. Es ist auch ein Großteil des Viehs verdurstet. Viele Menschen haben so ihre komplette Lebensgrundlage verloren. Unsere Partner*innen arbeiten daran, die noch vorhandenen Wasserquellen zu sichern und eine gerechte Verteilung des Wassers zu organisieren. In den solidarischen Gartenprojekten können frische Kräuter oder ein wenig Gemüse geerntet werden, um die schlimmsten Folgen der Mangelernährung aufzufangen.

Aktuell ist es am Wichtigsten, den Menschen zumindest eine Mahlzeit am Tag zu sichern. Doch die Auswirkungen des Klimawandels und die wirtschaftliche und politische Krise machen ein langfristiges Arbeiten nötig. Gemeinsam mit unseren Partner stärken wir die armen und diskriminierten Teile der Bevölkerung im täglichen Überlebenskampf. Vor Ort werden Strategien gegen die Folgen des Klimawandels entwickelt.
 

Ihre Spende ist ein wichtiger Beitrag dazu:
 

Jede Spende, ob 25, 75 oder 250 Euro ist in der schwierigen Situation in Simbabwe eine große Hilfe für die von Armut und Hunger betroffenen Menschen. Vielen Dank für Ihre Solidarität!