Wir denken die Ansätze der klassischen Entwicklungshilfe weiter und entsenden selbst kein Personal. Die von uns geförderten Selbsthilfeprojekte entstehen im lokalen Kontext und werden durch die Menschen vor Ort realisiert.

 

Insofern bedeutet bei uns 'Hilfe zur Selbsthilfe' eher Unterstützung bei Selbstorganisation und Empowerment von unten. Wichtig ist uns, dass alle Entscheidungen demokratisch gefällt werden, dass Frauen in alle Prozesse integriert sind und dass das Projekt in der jeweiligen lokalen Gemeinschaft verankert ist. Nur so ist  Nachhaltigkeit gewährleistet. Wir geben bewusst kleineren Strukturen mit kreativen Ideen, die eine langfristige Veränderung anvisieren, eine Chance.

 

Um Partnerorganisationen, die ihre Arbeit mit kleineren Projekten unter Beweis gestellt haben, finanziell größere Projekte zu ermöglichen, akquiriert die ASW auch Drittmittel (sowohl staatliche als auch private). Allein mit Spenden wären wir nicht in der Lage, diese größeren Projekte mit den Partnerorganisationen durchzuführen.

 

Die ASW bleibt eine Spendenorganisation, deren primäres Ziel die Förderung kleinerer Organisationen und Initiativen der Selbsthilfe ist. Die größeren, extern kofinanzierten Projekte bleiben die Ausnahme.

Unsere Projekt-Förderkriterien als PDF

DIE PROJEKTARBEIT DER ASW

Wir unterstützen Initiativen der Selbsthilfe in Ländern, in denen wir über langjährige Erfahrung verfügen, die wirtschaftliche und politische Situation einschätzen und daher die Ansätze beurteilen können. Das sind zurzeit Brasilien, Indien und auf dem afrikanischen Kontinent Burkina Faso, Senegal, Westsahara und Simbabwe. Unsere Förderschwerpunkte sind Frauenrechte, Umweltschutz und die politischen sowie die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte (WSK-Rechte).