In der Region Kaolack im Süden des Senegal dominiert seit der Kolonialzeit der Erdnussanbau, mit gravierenden Folgen. Die Böden sind trocken, nährstoffarm und kaum noch ertragreich. Der Klimawandel verschärft die Situation. Regen fällt unregelmäßig, Wasser ist knapp. Viele Ernten reichen nicht mehr aus, um Familien das ganze Jahr zu ernähren. Junge Menschen wandern ab, weil sie keine Perspektive sehen.
Landwirtschaft im Einklang mit der Natur
Hier setzt unsere Partnerorganisation APAF an. Statt Monokultur fördert sie Agroforstwirtschaft: Bäume, Getreide und Gemüse wachsen gemeinsam und unterstützen sich. Sogenannte Leguminosenbäume stehen im Zentrum. Sie binden Stickstoff aus der Luft und reichern den Boden damit an. Schritt für Schritt wird ausgelaugte Erde wieder fruchtbar. Die Bäume spenden Schatten, halten Feuchtigkeit und schützen vor Austrocknung.



