10 Frauen aus Simbabwe winken zufrieden mit Ernte in der Hand

Mit Wasser zu fruchtbaren Böden und neuen Perspektiven

Dabane Trust

Dabane Trust verbessert die Wasser- und Ernährungssicherheit mit einfachen, lokalen Lösungen wie Sanddämmen und klimaangepasster Landwirtschaft.

"Wir beginnen mit Wasser" 

So lautet der Leitsatz unserer langjährigen Partnerorganisation Dabane Trust, die in den trockenen Regionen im Südwesten von Simbabwe arbeitet. Ihr Ziel ist es, Gemeinden dabei zu unterstützen, genügend Wasser und Nahrung zu haben. 

Dabane Trust setzt auf einfache, lokale Lösungen wie Sanddämme und Brunnen, die Wasser speichern und das Grundwasser auffüllen. Die Mitarbeiter:innen schulen Familien in angepasster Landwirtschaft, Hygiene und Erosionsschutz und fördern besonders die Beteiligung von Frauen. In den Dörfern entscheiden sogenannte Wasserkomitees über die Verwendung des Wassers.

Wenn aus trockenen Böden wieder fruchtbares Land wird

Die Arbeit von Dabane Trust erreicht fast 6.000 Haushalte im Südwesten Simbabwes. Dort kämpfen viele Familien mit Dürren, ausgetrockneten Böden und Ernteausfällen. Genau hier setzt die Arbeit der Organisation an und schafft praktische Lösungen, die den Alltag der Menschen spürbar verbessern.

Konkret werden neue Sanddämme gebaut und bestehende Anlagen verbessert, damit Regenwasser länger in der Region bleibt und auch in der Trockenzeit genutzt werden kann. So können Flächen, die durch Erosion geschädigt wurden, wieder begrünt werden. Gras und Bäume stabilisieren die Böden, Weideflächen erholen sich und das Land gewinnt Schritt für Schritt seine Fruchtbarkeit zurück.

Klimaangepasste Landwirtschaft

Dabane Trust unterstützt Bäuerinnen und Bauern dabei, klimaangepasst zu wirtschaften. Sie lernen, widerstandsfähige Sorten anzubauen, Saatgut besser zu lagern und Ernten vor Schädlingen und Feuchtigkeit zu schützen.

In Saatgutbanken wird lokales Wissen gesichert und weitergegeben. So bleibt auch in schwierigen Zeiten geeignetes Saatgut verfügbar und die Gemeinden können unabhängiger auf klimatische Veränderungen reagieren.

Gesundheit und Würde im Alltag

Neben der Wasserversorgung werden auch die hygienischen Bedingungen in den Gemeinden verbessert. Toiletten entstehen, Dorfgruppen organisieren die Nutzung und Instandhaltung von Wasserstellen. Die Menschen vor Ort übernehmen die Verantwortung für Ihre Wasserversorgung selbstständig. So werden nicht nur die Lebensbedingungen verbessert, sondern auch Gesundheit und Würde im Alltag.

Frauen stärken

Besonders wichtig ist dabei die Rolle der Frauen. Viele von ihnen tragen in den Familien die Hauptverantwortung für Wassernutzung, Ernährung und Landwirtschaft. Das Projekt bindet sie aktiv ein, stärkt ihre Stimme in den Dorfstrukturen und macht ihr Wissen sichtbar.

So entsteht ein Netzwerk aus Wasser, Bodenpflege, Landwirtschaft und Gemeinschaft, das nicht nur kurzfristig hilft, sondern die Dörfer langfristig widerstandsfähiger macht.