Armut bekämpfen – durch fair gehandeltes Sojabrot

Unsere Partnerorganisation OADEL setzt auf Soja und schiebt mit ihren Aktivitäten eine komplette Wertschöpfungskette an. Frauen bauen die Sojabohnen in Kooperativen an - Abnehmer sind wiederum Kooperativen, die die Ernte zu Mehl verarbeiten, das an die Bäckerinnen geht.

Vom Acker zur Mühle – Verbindliche Partnerschaft

Die Abnehmerin, die "Kooperative zur Entwicklung von Landwirtschaftsprodukten“ in Kara war mit der Qualität des Sojas aus Pangouda im letzten Jahr nicht immer zufrieden. „Es waren zu viele Steine zwischen der Frucht", sagt Frau Kadilaba, die Präsidentin der Kooperative. Doch Frau Kadilaba ist zuversichtlich. Sie stammt selbst aus dem Norden von Togo und hatte dort in den 80er Jahren ein kleines Gemeinschaftsfeld bestellt. Heute lebt sie in der Stadt Kara, etwa 200 km südlich von Pangouda, und ist sichtlich stolz auf ihre Kooperative, die sich auf die Weiterverarbeitung von Soja spezialisiert hat.

Soja wird hier zu Milch verarbeitet, zu Schnippseln, die als gegrillte Sojaspieße überall in der Stadt angeboten werden oder zu Mehl für das zunehmend beliebte Sojabrot.

Das wird bei Bäckereien im Süden gebacken und einer städtischen Bevölkerung angeboten, die mittlerweile für regionale und gesunde Nahrung sensibilisiert ist.

Ob Bäuerinnen oder Müllerinnen, der ASW-Partner OADEL bringt die Akteurinnen zusammen und sorgt dafür, dass das gemeinsame Produkt, Sojabrot, einen Markt bekommt. Faire, verbindliche Preise für die Bäuerinnen, neu geschaffene Arbeitsplätze und schließlich eine gesündere Stadtbevölkerung. Ein ambitioniertes Vorhaben, für dessen Starthilfe wir Ihre Unterstützung benötigen.

Wir bitten Sie sehr herzlich, unterstützen Sie die starken Frauen in Togo, die gemeinschaftlich an einer besseren Zukunft bauen, mit einer Spende.