Die Flüchtlingslager der aus der Westsahara Geflüchteten liegen in einem unwirtlichen Wüstengebiet im Süden Algeriens. Hier leben seit fast 50 Jahren rund 174.000 Menschen unter schwierigen Bedingungen. Die Nahrungsmittelhilfe, die sie über internationale Hilfslieferungen beziehen, sichert kein ausgewogenes Essen. „Drei von vier Frauen leiden unter Anämie und ein Drittel der Kinder sind chronisch mangelernährt", sagt der Agraringenieur Taleb Brahim, der das Projekt vor Ort begleitet*. Es gibt zu wenig frische und nahrhafte Lebensmittel, und die natürlichen Bedingungen sind so hart, dass klassische Landwirtschaft nicht funktioniert.




