
Zum Schutz der Personen wurden ihre Gesichter unkenntlich gemacht
In Simbabwe sind queere Menschen massiver Ausgrenzung und Stigmatisierung ausgesetzt. Sogar in der Verfassung ist dies festgeschrieben: Homosexualität ist verboten und wird mit Geld- und Freiheitsstrafen geahndet. Die Folgen für Betroffene sind massive Gewalterfahrung, gesellschaftliche Stigmatisierung und Verstoß aus ihren Familien.
In diesem Umfeld setzt sich Purple Hand für die Rechte und Sichtbarkeit queerer Menschen ein. Unser Partner schafft sichere Räume, in denen sie Unterstützung, Austausch und Gemeinschaft finden können.

Gerade auf dem Land haben queere Menschen kaum Zugang zu regulärer Arbeit. Diskriminierung, Arbeitslosigkeit und der Ausschluss aus wirtschaftlichen Strukturen machen sie finanziell abhängig und dadurch anfälliger für Ausbeutung und Gewalt.
Genau hier setzt das Projekt an. Mit Schulungen zu Unternehmensführung, Marketing und Finanzen hilft Purple Hand den Teilnehmenden, ein eigenes Einkommen aufzubauen oder ihr Unternehmen weiterzuentwickeln. Berufliche Selbstständigkeit gibt ihnen Sicherheit und Unabhängigkeit und verringert ihre Verwundbarkeit.

Wirtschaftlich aktive queere Menschen sind sichtbarer. Ein Netzwerk queerer Unternehmen bringt Kontakte, gegenseitige Unterstützung und neue Marktchancen. So wirkt das Projekt über den Einzelnen hinaus: Es baut Vorurteile ab und stärkt gesellschaftliche Anerkennung und Teilhabe.
Mit einer starken Community und nationaler sowie internationaler Vernetzung öffnet es zugleich die simbabwische Gesellschaft für LSBTIQ-Themen.
Das Projekt wird von der Hannchen-Mehrzweck-Stiftung gefördert
www.hms-stiftung.de

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