Der Botanische Garten Berlin und die Initiative „Berlin aktiv im Klimabündnis" laden ein zu einem besonderen Abend mit zwei Vertreter*innen der indigenen Munduruku aus Brasilien.
Luis Santos Painhum Munduruku (Koordination der indigenen Organisation Pariri) und Rilcélia Akay Munduruku (audiovisuelles Kollektiv von Munduruku-Frauen) berichten aus erster Hand über das Leben im Amazonas, den Schutz ihres Territoriums und die Bedrohungen, denen indigene Gemeinschaften ausgesetzt sind. Die Gäste diskutieren mit Prof. Dr. Thomas Brosch, dem Direktor des Botanischen Garten Berlin.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, wie eng Artenvielfalt, Lebensrecht und Zukunft miteinander verbunden sind. Für die Munduruku ist Biodiversität keine abstrakte Idee, sondern Grundlage für Ernährung, Medizin, Kultur und politische Selbstbestimmung. Zugleich steht der Regenwald unter massivem Druck durch Abholzung, Bergbau, illegale Landnahmen, Infrastrukturprojekte und den Verlust von Artenvielfalt.
Veranstaltungsinformationen
📅Datum: Donnerstag, 11. Juni 2026
🕖 Uhrzeit: 19:00–21:00 Uhr
📍 Ort: Botanischer Garten Berlin, Besuchszentrum, Königin-Luise-Platz, 14195 Berlin
🗣Sprache: Deutsch und Portugiesisch mit simultaner Übersetzung
Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Botanischen Garten Berlin und der Initiative „Berlin aktiv im Klimabündnis" durchgeführt.
Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

