
Neue Straßen zerschneiden Regenwald und Ökosysteme. Goldsuche vergiftet Gewässer. Abholzung, Brandrodung und die Ausweitung der Landwirtschaft setzen den Wald und die Flüsse unter Druck.
Indigene Völker und andere traditionelle Gemeinschaften verlieren den Zugang zu ihren Gebieten, Fischgründen, Wäldern und Feldern. Gleichzeitig nehmen Landkonflikte, Spekulation, Bedrohungen und Vertreibungen zu. Oft werden die Menschen bei wichtigen Entscheidungen nicht ausreichend beteiligt.
FASE unterstützt die Menschen vor Ort dabei, ihre Gebiete und Rechte zu schützen. Sie lernen, welche Rechte sie haben und wie sie sich gemeinsam gegen Landraub, Umweltzerstörung und unrechtmäßige Eingriffe wehren können.
Dafür werden Gemeindevorstände und lokale Organisationen geschult. Sie erfahren, wie sie ihre Landrechte verteidigen können, wie sie Schäden an der Umwelt dokumentieren, wie sie Beschwerden bei Behörden oder Gerichten einreichen, und wie sie sich frühzeitig in geplante Vorhaben einbringen können.
So können die Gemeinschaften ihre Anliegen vorbringen, bevor wichtige Entscheidungen getroffen werden.

Die Gemeinden entwickeln eigene Regeln für den Umgang mit ihren Gebieten. Gemeinsam mit den Kommunen erarbeiten sie außerdem Pläne, um sich besser vor den Folgen des Klimawandels zu schützen.
Fase verbindet praktische Hilfe mit politischer und gesellschaftlicher Veränderung. Netzwerke und Bündnisse verbinden die Gemeinschaften miteinander. Sie tauschen Erfahrungen aus, unterstützen sich gegenseitig und treten gemeinsam stärker auf. Die Kooperation mit Universitäten, Behörden, NGOs und sozialen Bewegungen soll helfen, die Erfahrungen der Menschen aus den Gemeinden dauerhaft zu verankern und weiterzuverbreiten.

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